Umweltfreundliche Beschaffung
Das Beschaffungswesen von Kommunen und öffentlichen Einrichtungen ist ein wichtiges Instrument zur Förderung des Umweltschutzes: Zum einen fördert eine gezielte Nachfrage ökologische Produktinnovationen. Zum anderen ist die öffentliche Hand hier auch aufgerufen, eine Vorreiterrolle für Unternehmen und private Verbraucher einzunehmen. Das beginnt schon beim Einsatz von Recyclingpapier und stromsparenden Bürogeräten und reicht bis hin zu Fragen, wie sich der Fuhrpark zusammensetzt oder welche Standards beim Bauen angewendet werden. In vielen Fällen sind umweltfreundliche Produkte heute nicht mehr oder nur noch unwesentlich teurer als vergleichbare Angebote. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus, lässt sich unter dem Strich oftmals einiges einsparen, sei es durch einen reduzierten Energie- und Wasserverbrauch oder eine längere Lebensdauer. Zwar ist eine umweltfreundliche Beschaffung mittlerweile bei einem Großteil der Verwaltung akzeptiert. Allerdings fehlt in der Regel ein durchgängiger bzw. systematischer Ansatz. Allzu oft hängt es vom Engagement einiger weniger ab. Als entscheidendes Nadelöhr erweist sich zudem nach wie vor das Fehlen kontinuierlicher und schnell verarbeitbarer Informationen.
Ein wichtiges Anliegen der LUBW ist es, nicht nur die eigene Beschaffung nach umweltfreundlichen Gesichtspunkten auszurichten, sondern auch einen gezielten Informationstransfer nach außen zu leisten. Auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen deshalb Unterstützung bei Fragen rund um das Thema umweltorientierte Beschaffung. Dazu gehören insbesondere Verweise auf Informationsmaterialien, die bei der konkreten Umsetzung helfen.