Projekt 12: Machbarkeitsstudie Schlackeentsorgung

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Projekt 12: Machbarkeitsstudie Schlackeentsorgung

 
Machbarkeitsstudie über die Aufbereitung von Rohschlacke aus der
TREA Breisgau und regionale Verwertung als Deponiebaustoff

Ausführung: 2002


Forschungsgegenstand / Zielsetzung:

In der Thermischen Restabfallbehandlungs- und Energieverwertungsanlage Breisgau (TREA Breisgau), die im Jahr 2005 den Regelbetrieb aufgenommen hat, werden die Restabfälle der der Stadt Freiburg, des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und dem Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg der beiden Landkreise Emmendingen und Ortenaukreis entsorgt.
Die von den 4 Kreisen beauftragte Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau (GAB) vergab die Planung, den Bau und den Betrieb der TREA an die SOTEC GmbH.
Bei der Verbrennung von Restabfall in der TREA fallen inerte Rückstände in Form von so genannter Rohschlacke an. Laut Vertrag mit der SOTEC GmbH hat die GAB die Möglichkeit, dies Rohschlacke gegen entsprechende Vergütung wieder zurückzunehmen und in eigener Regie zu verwerten.
Die Umwelttechnik Bojahr (UTB) wurde von der GAB beauftragt, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Aufbereitung und die regionale Verwertung der Rohschlacke aus der TREA Breisgau als Deponiebaustoff zu untersuchen. In dieser Studie soll untersucht werden, wie und unter welchen Bedingungen einer Verwertung der anfallenden Rohschlacken nach einer entsprechenden Aufbereitung auf den umliegenden Deponien technisch und rechtlich möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.


1. Ergebnis:

Die Studie zeigte, dass die Aufbereitung der Rohschlacke aus der TREA zu einem Deponiebaustoff, der regional verwertet wird, machbar ist und viele ökonomische und ökologische Vorteile beinhaltet.
Folgende Kernaussagen konnten ermittelt werden:

  • Die TREA-Rohschlacke ist zu einem für die anstehenden Baumaßnahmen auf den Deponien des Breisgaus geeigneten Baustoff aufbereitbar.
  • Mit den anfallenden Mengen kann ein Bedarf von ca. 315.000 t (2005 - 2015) gedeckt werden, das entspricht ca. 64 % des gesamten Rohschlackeanfalls (bzw. ca. 75 % des Fertigschlackeanfalls) in dieser Zeit.
  • Um den Output der aufbereiteten Schlacke mit dem Bedarf der Deponiebaumaßnahmen optimal zu koordinieren, ist ein professionelles Stoffstrommanagement erforderlich, welches bereits in den Planungsphasen für die einzelnen Deponiebaumaßnahmen eingebunden werden sollte.
  • Vorteile eines regionalen Schlackeverwertungskonzeptes liegen daneben noch in den Faktoren Transportminimierung (im Vergleich zur alternativen Entsorgung der Schlacken), Ressourcenschonung (zur Gewinnung alternativer Baustoffe anstelle der Schlacke) sowie regionale Wertschöpfung.

Antragsteller:
GAB - Gesellschaft Abfallwirtschaft Breisgau mbH -
Stadtstraße 2
79104 Freiburg

Schlackeverwertung Breisgau GmbH (SVB)
Heitersheimer Str. 2
79427 Eschbach
Ausführung:
Umwelttechnik Bojahr
Staudenstr. 6
88276 Ravensburg (Berg - Ettishofen)
Bericht:
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