Luftmessnetz
Seit Mitte der siebziger Jahre werden die Luftverunreinigungen in Baden-Württemberg systematisch erfasst. Bis zum Jahr 2002 hatte das Land ein Luftmessnetz mit 67 kontinuierlich arbeitenden Luftmessstationen aufgebaut. Mit den Änderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und den Verordnungen hierzu (22. und 33. BImSchV), wurde 2003 eine Neukonzeption des Luftmessnetzes Baden-Württemberg erforderlich. Mit der Verabschiedung der EU-Richtlinie 2008/50/EG und dem in Kraft treten der 39. BImSchV sind nun weitere Anpassungen erforderlich geworden, die seit dem 1.1.2010 schrittweise umgesetzt werden.
Zurzeit werden an 4 Verkehrsmessstationen, an 35 Stationen im städtischen Hintergrund und an 3 Stationen im ländlichen Hintergrund die relevanten Luftschadstoffe gemessen (siehe Karte). Dabei werden an 29 Stationen des Messnetzes bereits länger als 20 Jahre Messungen durchgeführt.
An den Stationen des Luftmessnetztes werden je nach Lage und Immissionssituation folgende Schadstoffe gemessen: Stickstoffoxide (NO und NO2), Feinstaub PM10, Feinstaub PM2,5, Ozon (O3), Schwefeldioxid (SO2), Kohlenmonoxid (CO), Benzol, Ruß und Staubinhaltsstoffe wie z.B. Schwermetalle und Benzo(a)pyren. Weitere Informationen zu den einzelnen Messstellen finden Sie bei den Messstelleninformationen . Die langjährigen Ergebnisse der Messungen sind unter mehrjährige Datenreihen zu finden, aktuelle Messwerte sind hier aufgeführt.

Abbildung: Stationen des Luftmessnetzes Baden-Württemberg, Stand Oktober 2010. Quelle: LUBW