Wirtschaft und Lokale Agenda 21
Die Wirtschaft gilt als eine der wichtigsten Zielgruppen kommunaler Agenda-Prozesse. Sie ist im Kapitel 28 der Abschlussdeklaration des Weltgipfels von Rio de Janeiro ausdrücklich als zentraler Akteur benannt. Für viele Unternehmen bietet die Mitarbeit in der lokalen Agenda die Chance, ihre gesellschaftliche Verantwortung zu unterstreichen und den Kontakt zu Behörden und lokalen Initiativen zu stärken. Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass Betriebe aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung in solchen Prozessen oftmals fehlen. Wirtschaftrelevante Fragestellungen werden damit nur am Rande behandelt. Eine Ursache ist sicherlich in der Schwierigkeit zu sehen, die Unternehmen für das Thema zu begeistern und den Nutzen einer entsprechenden Beteiligung herauszustellen. Hier gilt es geeignete Formen der Kooperation zu finden und zu fördern.
Wie das funktionieren kann, hat die LUBW im Rahmen von zwei Seminaren, die 2005 und 2006 stattfanden, gezeigt. Die Ergebnisse beider Veranstaltungen sind auf diesen Seiten dokumentiert.
Die Thematik ist zudem ausführlicher in der 2002 erschienenen Arbeitsmaterialie 15 des Agenda-Büros („Einbindung der Wirtschaft in die Lokale Agenda 21") aufbereitet. Weitere konkrete Beispiele und Projekte finden sich auch in der Aktionsbörse (z.B. „Wirtschaft und Handwerk") des Agenda-Büros.