Entwicklung der Landschaftszerschneidung in BW seit 1930

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Entwicklung der Landschaftszerschneidung in BW seit 1930

 

Landschaftszerschneidung 2004 - zum Vergrößern klickenDatengrundlage
Zur kartographischen Rekonstruktion der Entwicklung der Landschaftszerschneidung in Baden-Württemberg während der vergangenen sieben Jahrzehnte wurden Topographische Übersichtskarten von Baden-Württemberg im Maßstab 1:200 000 herangezogen. Die Analyse der Landschaftszerschneidung wurde für vier Zeitschnitte in der Vergangenheit durchgeführt:

um 1989 auf der Grundlage der TÜK Baden-Württemberg (1 : 200 000)
um 1977 auf der Grundlage der TÜK Baden-Württemberg (1 : 200 000)
um 1966 auf der Grundlage der TÜK Baden-Württemberg (1 : 200 000)
um 1930 auf der Grundlage der Karte des Deutschen Reiches (1 : 200 000)

Die vorhandenen Kartenblätter wurden zunächst eingescannt und georeferenziert, d.h dem Gauß-Krüger-Koordinatensystem zugeordnet. Danach erfolgte eine „Zurückdigitalisierung“ der Straßen, Schienen und Orte von Zeitschnitt zu Zeitschnitt auf Grundlage der digitalen ATKIS-Daten von 1998*. Da inzwischen die ATKIS-Daten aktualisiert wurden, können wir nun die Entwicklung der Siedlungs- und Infrastruktur von 1930 bis 2004 darstellen.

Im Rahmen eines Kartenviewers können die Siedlungen, Straßen und Schienen für die einzelnen Zeiträume individuell angezeigt werden. Auf Grundlage der Siedlungs- und Infrastrukturdaten wurde dann der Landschaftszerschneidungsgrad der einzelnen Zeitstände ermittelt. Die Entwicklung des Zerschneidungsgrads wird in Form von Zeitreihen dargestellt.



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*Flüsse und Seen wurden für die historische Auswertung nicht analysiert, stattdessen wurden für alle Zeitpunkte die ATKIS-Gewässerdaten von 1998 verwendet, da die tatsächliche Breite der Flüsse, allein aus dem Kartenbild der älteren Karten, nicht nachvollzogen werden kann.

 

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