Recycling von Bauabfällen

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Recycling von Bauabfällen

 
Die natürlichen Ressourcen Luft, Wasser, Boden, Rohstoffe sowie Natur und Landschaft sind begrenzt und damit nicht beliebig vermehrbar. Ziel einer nachhaltigen Umweltpolitik muss sein, die natürlichen Ressourcen zu schonen und für künftige Generationen zu erhalten. Beim Recycling von Bauabfällen werden neue Baustoffe gewonnen und in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt, mit der Zielsetzung vorhandene Ressourcen zu schützen und wertvollen Deponieraum zu erhalten. Ungefähr 70 bis 80 Prozent des gesamten Abfallaufkommens in Baden-Württemberg sind Bauabfälle (Bauschutt, Straßenaufbruch und Bodenaushub), d.h. die Entwicklung des gesamten Abfallaufkommens wird geprägt von den Bauabfallmengen.

Die Verwertung von Bauabfällen darf die Umwelt nicht schädigen. Im Stoffkreislauf der Recyclingmaterialien darf es zu keiner Anreicherung von Schadstoffen kommen. Hierzu werden u. a. Zuordnungswerte für Schadstoffparameter festgelegt, die auch die Schutzgüter Boden und Grundwasser vor Verunreinigungen schützen.

Auf Grund der hohen umweltpolitischen Bedeutung der Verwertung von Bauabfällen wurde im Jahr 2004 der umweltpolitische Schwerpunkt (UPS) „Recycling von Bauabfällen – ein Beitrag zur Ressourcenschonung in Baden-Württemberg“ bei der LUBW eingerichtet. Es wurde im Rahmen des umweltpolitischen Schwerpunkts in den Jahren 2003, 2006 und 2007/2008 und 2009 analytischen Untersuchungen des Schadstoffgehaltes von Bauschuttrecyclingmaterial in Baden Württemberg durchgeführt. Der Bericht 2009 bildet vorerst den Abschluss des umweltpolitischen Schwerpunktes. Die Ergebnisse und Berichte sind in den folgenden Seiten zusammengefasst.

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