Funkwellen von Handys

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Funkwellen von Handys

 
Basisstation und Handy tauschen ihre Daten über elektromagnetische Wellen in festgelegten Frequenzbereichen aus: In den D-Netzen sind es Frequenzen um 900 Megahertz, in den E-Netzen um 1800 Megahertz und bei UMTS um 2100 Megahertz (1 Megahertz = eine Million Schwingungen pro Sekunde). Die maximale Sendeleistung eines Handys beträgt im D-Netz von T-Mobile und Vodafone zwei Watt, in den E-Netzen von E-Plus und O2 ein Watt, bei UMTS 0,125 Watt. Bei guter Funkverbindung drosseln Handys ihre Sendeleistung automatisch und die Stärke der Funkwellen sinkt – bis auf ein Tausendstel des maximalen Wertes. Ein dichteres Netz von Basisstationen führt damit also zu geringeren Sendestärken der Mobiltelefone, weil die Handys auch mit geringerer Leistung überall gut empfangen werden.

Jedes Handy enthält eine Antenne, die sowohl sendet als auch empfängt. In modernen Telefonen ist sie so konstruiert, dass die Abstrahlung in Richtung des Kopfes möglichst gering ist und sich das Gewebe in Ohrnähe kaum erwärmt. Ein Maß für die Strahlung eines Handys ist der SAR-Wert (SAR = Spezifische Absorptionsrate) – die Leistung, die von einem Kilogramm Körpergewebe aufgenommen wird. Sie sollte möglichst gering sein. Viele Handys erfüllen die Anforderung des blauen Umweltengels: Das ist ein SAR-Wert von weniger als 0,6 Watt pro Kilogramm. Die SAR-Werte vieler Handys sind auf diesen Internetseiten des Bundesamtes für Strahlenschutz zu finden.


Handy in der Hand     Foto: LUBW
 

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