DECT, Bluetooth und WLAN

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DECT, Bluetooth und WLAN

 
Schnurlose Telefone, wie sie heute in fast jedem Haushalt zu finden sind, arbeiten nach dem DECT-Standard bei Frequenzen um 1900 Megahertz. Die Sendeleistung ist mit 0,25 Watt (Basisstation und Mobilteil) viel geringer als bei den Mobilfunknetzen und Handys. Den Hinweis von Kritikern, die volle Sendeleistung werde auch im Stand-by-Betrieb abgestrahlt, haben sich einige Hersteller zu Herzen genommen: Neue ECO-DECT-Modelle verfügen über intelligente Regelungen, die die Leistung je nach Betriebszustand minimieren.

Bei Handys lassen sich die in den Körper eindringenden Funkwellen mit einem kabelgebundenen Headset reduzieren. Drahtlose Headsets arbeiten mit Bluetooth und sind per Funk mit dem Handy verbunden - auch hier entsteht also Strahlung am Ohr. Allerdings ist diese weit geringer als beim Handy. Die Sendeleistung von Bluetooth-Geräten liegt unter 0,1 Watt. Sinnvoll ist eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung auch im Auto, die Strahlung ist ebenfalls gering. Allerdings wirkt das Fahrzeug wie ein Faradayscher Käfig, der die Funkverbindung zwischen Handy und den Basisstationen schwächt. Das Handy muss deshalb ständig mit maximaler Leistung senden. Hier empfiehlt sich der Einbau einer Außenantenne.

Immer mehr Menschen surfen an öffentlichen Plätzen oder zu Hause mit Laptop oder Smartphone über so genannte WLAN-Hotspots (Wireless Local Area Network) im Internet. WLAN funkt wie Bluetooth auf Frequenzen um 2400 Megahertz. Die Sendeleistung von WLAN ist mit 0,1 Watt geringer als beim Handy, zudem werden WLAN-Geräte in der Regel nicht direkt am Körper betrieben.


WLAN-Karte im Notebook     Foto: Alàbiso

 

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