Die Herausforderung
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Heute sehen wir hier einzigartige Biotope, die einer Vielzahl seltener Tier und Pflanzenarten Raum zum Leben geben. Schutzgebiete, Landschaftspflege und Artenschutzprogramme sollen die kostbare und bedrohte Vielfalt erhalten. Doch Schutzgebiete reichen nicht. Naturschutzziele brauchen größere Flächen. Und wir Menschen müssen die Natur nutzen, um zu leben. Wie lässt sich das vereinbaren?
Basierend auf dem Grundsatz der Welt-Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro "Global denken - lokal handeln" strebt PLENUM eine nachhaltige Entwicklung und Stärkung der Regionen zum Nutzen für Mensch und Natur an:
- Landschaftspflege durch naturverträgliche Nutzung im Rahmen von Land- und Forstwirtschaft
Die traditionelle, extensive Bewirtschaftung hat zahlreiche wertvolle Biotope geschaffen. Diese gilt es zu bewahren bzw. zu entwickeln. - Vermarktung von regionalen, naturverträglich erzeugten Produkten
Naturverträgliche Nutzungsformen sind oft aufwändiger und benötigen besonders in der Startphase Förderung, um konkurrenzfähig zu sein. - Sanfter Tourismus
Ein sanfter, nachhaltiger Qualitätstourismus ist ein bedeutender und konstanter Wirtschaftsfaktor und schafft Arbeitsplätze. - Umweltbildung
Wissen über Natur vermittelt, dass Natur wertvoll und schützenswert ist. So verändern sich z.B. Konsum- und andere Gewohnheiten. - Schutz des Naturhaushaltes durch Förderung umweltschonender Wirtschaftsweisen
Die Natur ist die Basis unserer Gesellschaft. Sie durchdringt viele Handlungsbereiche des täglichen Lebens. Es ist daher nur konsequent, die gesamten von der Natur abhängigen (Wirtschafts-)Bereiche aus Sicht des Naturschutzes zu betrachten und entsprechende Wertschöpfungsketten zu fördern.


