Riesrandbereich

| Biotoptypen | davon |
| Siedlung | 5% |
| Ackerbau | 43% |
| Wein- und Obstplantage | 1% |
| Streuobst | < 1% |
| Grünland | 25% |
| Nadelwald | 5% |
| Windwurf | 1% |
| Laubwald | 9% |
| Mischwald | 10% |
| Wasserfläche | < 1% |
| Feuchtflächen | 1% |
| Sonstiges | < 1% |
| sonstige Biotoptypen: Höhlen, Dolinen | |
Landschaftsräume
Berührte Kreise
Großflächige Naturschutzziele
- Erhaltung von Wacholderheiden und Magerrasen
Weitere Naturschutzziele
- Erhaltung geologischer Besonderheiten
- Erhaltung der primären Xerotherm- und Felskomplexe (Felsbereiche mit Höhlen, Blockhalden) unter Einbeziehung entsprechender trockenwarmer Kulturbiotope (Trockenrasen, Magerrasen) als vernetzende Trittsteinbiotope
- Erhaltung der kleinen Stillgewässer sowie der Quellen und Fließgewässer mit ihren Uferbereichen
- Boden- und Grundwasserschutz
- Erhaltung des Landschaftsbilds
Das Gebiet ist aufgrund seiner Entstehung (Meteoriteneinschlag) typisch / einmalig für das Bundesgebiet und Europa.
Kurzbeschreibung
Das Ries entstand vor ca. 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Meteoriten. Dabei entstanden neue Gesteinstypen, u. a. Suevit.Der Rieskessel gliedert den Weißjurazug der Alb in die Schwäbische Alb und die Fränkische Alb.
Gegenüber der rauhen Alb ist das Gebiet deutlich wärmebegünstigt, was sich fördernd auf wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten auswirkt. Die Region war ein frühes Siedlungsgebiet des Menschen. Bereits seit der Jungsteinzeit sind Besiedlungen durch Funde von Ipf- und den Ofnet-Höhlen belegt.
Im Schwerpunktprojekt: "Biotopverbund württembergischer Riesrand" wird das Ziel verfolgt, Heiden, Magerrasen und wärmeliebende Wälder zu erhalten. Zusätzlich läuft noch ein Ackerwildkraut-Programm in diesem Gebiet.Ortschaften/Streusiedlungen
- Anzahl der Ortschaften: ca. 10
- Anzahl der Streusiedlungen: ca. 15
Vorhandene wesentliche Störungen
- Bundesstraße B 29
- Freizeitnutzung, z.B. Hängegleiter
- Intensivlandwirtschaft mit Entwässerungen
- Aufforstungen mit Fichten