Westlicher Kraichgau

| Biotoptypen | davon |
| Siedlung | 6% |
| Ackerbau | 47% |
| Wein- und Obstplantage | 7% |
| Streuobst | 7% |
| Grünland | 9% |
| Nadelwald | 1% |
| Windwurf | < 1% |
| Laubwald | 16% |
| Mischwald | 6% |
| Wasserfläche | < 1% |
| Feuchtflächen | < 1% |
| Sonstiges | < 1% |
| sonstige Biotoptypen: Hohlwege, Lößwände, Tongruben | |
Landschaftsräume
Berührte Kreise
Großflächige Naturschutzziele
- Erhaltung und naturnahe Entwicklung repräsentativer Waldbestände mit Schwerpunkten im Strom- und Heuchelberg und im westlichen Kraichgau
- Erhaltung und Förderung der Streuobstbestände und extensiver Grünlandnutzung
Weitere Naturschutzziele
- Erhaltung des typischen Landschaftsbilds und des besonderen Erholungswerts der Landschaft
- Erosionsschutz in der Feldflur
- Erhaltung der Lößhohlwege
- Erhaltung der Stufenraine und Trockenrasen
- Erhaltung der feuchten Talauen
Das Gebiet ist eine charakteristische Kulturlandschaft mit einzigartigen Hohlwegvorkommen und damit typisch / einmalig für Baden-Württemberg.
Kurzbeschreibung
Die Abgrenzung dieses Gebietes umfaßt den zentralen westlichen Teil des Kraichgaus, wobei vor allem die Grenzen im Nordosten und Osten unscharf sind. Typisch für den Kraichgau sind die sanften, weitgehend entwaldeten, großflächig zum Ackerbau genutzten Hügel und die flachen Talmulden. Der Kraichgau, als naturnahe Kulturlandschaft um den Kraichbach und seine Nebentäler, ist etwa 4mal so groß wie der gewählte Ausschnitt, dieser ist jedoch der landschaftlich reichhaltigste: im Gebiet sind die schönsten Lößhohlwege enthalten (Galgenhohle, Hatzelberghohle, Attackenwaldhohle, Rennweghohle, etc.), die landschaftlich und ökologisch wertvollsten Trockenrasen und auf den Hochflächen die repräsentativsten Laubwälder. Dazu kommen als prägende Landschaftselemente die breiten, quellenreichen Talauen mit teilweise extensiv genutztem Grünland und durch Stufenraine, Streuobstwiesen, Hohlwege, Gebüsche, Hecken und Weinreben gegliederten Hänge.Ortschaften/Streusiedlungen
- Anzahl der Ortschaften: 7
- Anzahl der Streusiedlungen: ca. 10
Vorhandene wesentliche Störungen
- stellenweise intensive Landwirtschaft