Dinkelberg und Tüllinger Berg

| Biotoptypen | davon |
| Siedlung | 3% |
| Ackerbau | 10% |
| Wein- und Obstplantage | 4% |
| Streuobst | 4% |
| Grünland | 31% |
| Nadelwald | 4% |
| Windwurf | 1% |
| Laubwald | 30% |
| Mischwald | 13% |
| Wasserfläche | < 1% |
| Feuchtflächen | < 1% |
| Sonstiges | < 1% |
| sonstige Biotoptypen: Steinbrüche, Dolinen, Höhlen, Schluchten, Tobel, Klingen | |
Landschaftsräume
Berührte Kreise
Großflächige Naturschutzziele
- Erhaltung und natürliche/naturnahe Entwicklung von repräsentativen Waldbeständen
Weitere Naturschutzziele
- Erhaltung und Förderung von extensiv genutztem Grünland und Streuobst
- Sicherung der Dolinen, Tobel und Klingen
- Natürliche/naturnahe Entwicklung der Steinbrüche
Das Gebiet ist typisch / einmalig für Baden-Württemberg aufgrund des hohen Anteils an naturnahen, wärmeliebenden Laubwäldern; mehrere Arten (z. B. Daphne laureola, Buxus sempervirens) befinden sich hier an ihrer Verbreitungsgrenze.
Kurzbeschreibung
Der Dinkelberg ist ein zwischen 400 und 500 m ü. NN gelegenes Schollengebirge im Muschelkalk und Keuper und liegt am Südrand des Schwarzwaldes.Das Gebiet ist klimatisch begünstigt (8-9°C Jahresmitteltemperatur) und mit 1100 - 1300 mm Jahresniederschlag relativ niederschlagsreich. Der Wald mit einem Gesamtflächenanteil von ca. 50 % stockt meist auf den Keuperböden und anderen ärmeren Standorten.
Die Täler werden als Grünland genutzt; Ackerbau wird an den wärmeren Hängen und auf den Kuppen betrieben.
Am Süd- und Südwestabhang sind z. T. großflächig wärmeliebende Waldgesellschaften und kleinflächig auch Halbtrockenrasen ausgebildet. Einige Arten befinden sich hier an ihrer nordöstlichen Verbreitungsgrenze (z. B. Daphne laureola, Buxus sempervirens).
Die Streuobstgebiete des Dinkelbergs und Tüllinger Bergs sind ornithologisch besonders wertvoll (Rotkopfwürger, Zaunammer, verschiedene Spechtarten).Ortschaften/Streusiedlungen
- Anzahl der Ortschaften: 10
- Anzahl der Streusiedlungen: 1
Vorhandene wesentliche Störungen
- A 98 Lörrach - Autobahnanschlußstelle Lörrach-Inzlingen sowie deren weiterer geplanter Ausbau in Richtung Konstanz
- Zahlreiche Hochspannungsleitungen
- z. T. intensive landwirtschaftliche Nutzung
- Siedlungserweiterung im Bereich Lörrach