Web Processing Service WPS
Mit den Web Processing Services (WPS) existiert seitens des Open Geospatial Consortium (OGC) bereits eine Spezifikation, die es erlaubt, raumbezogene Prozesse in einer Geodateninfrastruktur so zu gestalten, dass sie publiziert, aufgefunden und aus einem Klientenprogramm heraus aufgerufen werden können.
Es gibt bei WPS, analog zu anderen Dienstespezifikationen des OGC, drei grundlegende Operationen, über die eine Kommunikation zwischen Aufrufer (Klient) und aufgerufenem Dienst abläuft. Die drei Grundoperationen sind:
- GetCapabilities - liefert eine Liste der vom Dienst angebotenen Prozesse und weitere Dienst-Metadaten
- DescribeProcess - liefert eine Beschreibung eines Prozesses
- Execute - führt einen Prozess mit übergebenen Eingabedaten aus
Der INSPIRE-Strategie folgend wird derzeit intensiv daran gearbeitet, die Dienstearchitektur des Umweltinformationssystems (UIS) im Sinne ihres wirtschaftlichen Betriebes auf die Technologie des WPS-Standards umzustellen. UIS-Dienste, die als WPS realisiert werden, stehen somit einheitlich den zentralen wie auch dezentralen Umweltfachanwendungen gleichermaßen zur Verfügung.
