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Berichterstattung zum EPER
Das Europäische Schadstoffemissionsregister EPER informiert über Emissionen großer Industriebetriebe in die Luft, in Gewässer (Direkteinleitung) und in die Kanalisation (Indirekteinleitung). Die Einführung dieses Registers geht zurück auf Artikel 15 (3) der Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie). Diese Richtlinie liegt inzwischen in einer kodifizierten Fassung vor: Richtlinie 2008/1/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008 über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung. In der so genannten E-PRTR einzurichten, in dem europäische Emissions- und Verbringungsdaten veröffentlicht werden. Damit war die EPER-Entscheidung überholt (Mitteilung der Kommission). Das EPER wird in 2009 durch das E-PRTR abgelöst.
Nähere Informationen zum EPER, einschließlich der Daten der deutschen Berichterstattung finden Sie unter www.home.eper.de.
Zum Aufgabenbereich der LUBW gehört die Zusammenstellung der Abwasserdaten für Baden-Württemberg, die für das Europäische Schadstoffemissionsregister EPER an die EU-Kommission zu berichten sind.
Darüber hinaus war die LUBW seit 1999 im Rahmen von F/E-Vorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes intensiv in die Vorbereitung und Durchführung der bundesweiten Berichterstattung zum EPER eingebunden:
Modellstudie zur Darstellung von Abwasseremissionen
bei integrierter Emissionsberichterstattung gemäß Artikel 15 (3) der IVU-Richtlinie
(Laufzeit 01.010.1999-31.03.2001; FKZ 299 21 288)
In der Modellstudie wurden die Anforderungen für den wasserseitigen Teil der aus Artikel 15 (3) IVU-Richtlinie resultierenden Berichtspflicht für Deutschland untersucht.
Das F/E-Vorhaben umfasste:
(Laufzeit 01.04.2001-31.03.2004; FKZ 201 44 217 )
In dem Vorhaben wurde die erste Erhebung der Daten für das Europäische Schadstoffemissionsregister in Deutschland mit Hinblick auf eine termin- und sachgerechte Erfüllung der Berichtspflicht für Deutschland gegenüber der EU-Kommission vorbereitet und erfolgreich durchgeführt.
Das FE-Vorhaben umfasste:
Nähere Informationen zum EPER, einschließlich der Daten der deutschen Berichterstattung finden Sie unter www.home.eper.de.
Zum Aufgabenbereich der LUBW gehört die Zusammenstellung der Abwasserdaten für Baden-Württemberg, die für das Europäische Schadstoffemissionsregister EPER an die EU-Kommission zu berichten sind.
Darüber hinaus war die LUBW seit 1999 im Rahmen von F/E-Vorhaben im Auftrag des Umweltbundesamtes intensiv in die Vorbereitung und Durchführung der bundesweiten Berichterstattung zum EPER eingebunden:
Modellstudie zur Darstellung von Abwasseremissionen
bei integrierter Emissionsberichterstattung gemäß Artikel 15 (3) der IVU-Richtlinie
(Laufzeit 01.010.1999-31.03.2001; FKZ 299 21 288)
In der Modellstudie wurden die Anforderungen für den wasserseitigen Teil der aus Artikel 15 (3) IVU-Richtlinie resultierenden Berichtspflicht für Deutschland untersucht.
Das F/E-Vorhaben umfasste:
Erste Durchführung der Berichterstattung zum Europäischen Schadstoffemissionsregister EPER in Deutschland nach Art. 15 (3) der IVU-Richtlinie
- Durchführung von Datenerhebungen am Beispiel eines repräsentativen Teils der Bundesrepublik
- Entwicklung methodischer Vorgehensweisen
- Erstellung eines nationalen "Leitfaden zur Umsetzung des Europäischen Schadstoffemissionsregisters in Deutschland" sowie Erstellung unterstützender Handlungsanleitungen
- Einführung eines Interportals mit Informationsmaterialien und Diskussionsforum unter www.home.eper.de
- Veranstaltung eines nationalen Workshops "Einführung des EPER in Deutschland"
- Entwicklung der EPER-Software für die Erhebung, zentrale Organisation und Auswertung der Daten (auf Länder- bzw. Bundesebene) in Zusammenarbeit mit der Firma RISA Sicherheitsanalysen GmbH
(Laufzeit 01.04.2001-31.03.2004; FKZ 201 44 217 )
In dem Vorhaben wurde die erste Erhebung der Daten für das Europäische Schadstoffemissionsregister in Deutschland mit Hinblick auf eine termin- und sachgerechte Erfüllung der Berichtspflicht für Deutschland gegenüber der EU-Kommission vorbereitet und erfolgreich durchgeführt.
Das FE-Vorhaben umfasste:
- Unterstützung der Länder bei der Datenerhebung
- Fachliche Begleitung und Unterstützung auf nationaler (Bund-Länder-Arbeitskreise) und internationaler Ebene (Artikel 19-Ausschuss)
- Erstellung von Handlungsempfehlungen und Arbeitshilfen
- Durchführung eines zweiten nationalen Workshop zur "Umsetzung des Europäischen Schadstoffemissionsregisters (EPER) in Deutschland"
- Ausbau und Weiterentwicklung der Internetpräsentation zur Information der Öffentlichkeit und als Ausgangsbasis für ein deutsches Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister - PRTR (Pollutant Release and Transfer Register)
- Weiterentwicklung einer EPER-Software in Zusammenarbeit mit der Firma RISA Sicherheitsanalysen GmbH in Berlin;
- die Zusammenführung der Daten aus den Bundesländern und Erstellung des ersten Berichtes zu EPER im Jahr 2003 Deutschland.