Elektro- und Elektronikaltgeräte

Das Recycling von Elektro- und Elektronikschrott zeigt, dass durch effektives Recycling die Abfallvermeidung und Ressourcenschonung gefördert werden kann. Es werden wertvolle Rohstoffe (z.B. Edelmetalle) oder sortenreine Kunststoffe zurückgewonnen. Die Umweltbelastung durch Schadstoffe (z.B. eine Schwermetalle, Halogenverbindungen usw.) wird verringert.

Das am 24. Oktober 2015 in Kraft getretene neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) vereinfacht die Rückgabe alter Elektro- und Elektronikaltgeräte und fördert dadurch das Recycling der Elektro- und Elektronikgeräte. Das ElektroG setzt die europarechtlichen Vorgaben der Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE ) in nationales Recht um.

Ausgediente Elektroaltgeräte stellen eine wichtige Rohstoffquelle für verschiedene Metalle dar. Eine Tonne Handy-Schrott enthält mehr Gold als eine Tonne Gold-Erz. Deshalb ist es so wichtig alle Elektroaltgeräte wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Durch ein fachmännisch durchgeführtes Recycling gelingt es, die unterschiedlichen Metalle als Sekundärrohstoffe wieder in der Industrie einzusetzen.

Die Einzelnen Verfahrensschritte dieses Recylings regelt von der zerstörungsfreien Sammlung, über die Erstbehandlung bis hin zu den unterschiedlichen Rückgewinnungsverfahren der einzelnen Metalle, das Elektro- und Elektronikaltgerätegesetz, das am 24.10.2015 in Kraft getreten ist.

Die einzelnen Schritte rund um die Verwertung von Elektroaltgeräten werden auf den Seiten im "Themenpark Umwelt" Baden-Württemberg ausführlich beschrieben.

Das Informationsportal Abfall IP@ bietet als Vollzugsunterstützung den Abfallsteckbrief 1602 Abfälle aus elektrischen und elektronischen Geräten an.