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Chemie-Datenbank ChemInfo – Neue Rechercheanwendung und Schulungen sind nachgefragt wie nie

Die Chemikalien-Datenbank ChemInfo bietet seit 1994 umfangreiche und verlässliche Informationen zu rund 50.000 chemischen Stoffen für Behörden und Einsatzkräfte wie Feuerwehr und Rettungsdienste. ChemInfo ist ein Kooperationsprojekt des Bundes (Umweltbundesamt) und der Länder.

Auch wenn die Inhalte der Datenbank kontinuierlich aktuell gehalten werden, waren die Benutzeroberfläche und die dahinterstehende Technik ein wenig in die Jahre gekommen. Deshalb wurde die Anwendung in den letzten Jahren nach und nach komplett modernisiert, Anfang 2022 konnte die neue Rechercheanwendung live geschaltet werden.

Startseite von ChemInfo Public

Bild zeigt: Startseite von ChemInfo Public, Bildnachweis: LUBW

Um den damit einhergehenden Schulungsbedarf zu decken, bietet die LUBW in diesem Jahr besonders viele Schulungstermine an. Zum ersten Mal finden die Schulungen in diesem Jahr online statt, da die hohe Nachfrage mit dem begrenzten Angebot an Plätzen in Computerschulungsräumen nicht gedeckt werden kann. In bisher vier jeweils halbtägigen Online-Schulungen konnten bereits ca. 140 Personen geschult werden. Im Herbst sollen nochmals mindestens vier Termine stattfinden.

Die Einladung für die Schulungen, die über Umwelt- und Innenministerium verteilt wurde, hat auch zu zahlreichen Neuanmeldungen im Datenbanksystem ChemInfo geführt. Insbesondere im Bereich der Polizei (z. B. Kriminaltechnisches Labor und Verkehrspolizei) sind viele dadurch auf ChemInfo aufmerksam geworden. Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg über 960 aktive Nutzerkonten. Die Registrierung eines Kontos für ChemInfo ist für alle Angehörigen von Behörden und Einsatzkräften kostenlos.

 

 

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Bildnachweis: TypoArt BS/shutterstock.com