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ERMES-Rhein: Untersuchungsergebnisse wurden vorgestellt

Am 15. November fand die Abschlussveranstaltung der vierten länderübergreifenden Bestandsaufnahme der Grundwasserqualität im Oberrheingraben statt. Das Projekt ERMES-Rhein 2016–2018 knüpft an die zwanzigjährige Zusammenarbeit von Fachleuten aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich an. Untersucht wurde einer der bedeutendsten Grundwasserspeicher Europas. Neben der Analyse der bisher gemessenen Schadstoffe lieferte das aktuelle Projekt erstmals präzisere Informationen über den Grundwasserzustand in Bezug auf „neuartige Spurenstoffe“, wie die Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln, Medikamentenrückstände, Weichmacher, per- und polyfluorierte Chemikalien sowie Koffein und Süßstoffe. ERMES-Rhein wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE (INTERREG V) kofinanziert, die Federführung oblag Frankreich.

 

Mitte November traf sich die internationale Projektgruppe ERMES-Rhein zu ihrer Abschlussveranstaltung in Straßburg. Die deutschen Projektpartner vertrat Eva Bell, Präsidentin der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg.

 

 

Bildnachweis: TypoArt BS/shutterstock.com