Klimafolgenforschung

 

Baden-Württemberg hat frühzeitig damit begonnen, den Klimawandel und seine Auswirkungen im Rahmen verschiedener Forschungsprogramme zu untersuchen. Von 2001 bis 2005 wurden mit dem Verbundprojekt "Klimawandel, Auswirkungen, Risiken, Anpassung" KLARA die bestehenden Vulnerabilitäten sowie die regionale Ausprägung des Klimawandels für Baden-Württemberg analysiert.

Anknüpfend an die Ergebnisse von KLARA legte das ressortübergreifende Forschungsprogramm "Herausforderung Klimawandel in Baden-Württemberg" von 2006 bis 2010 einen Fokus auf die Modellierung des Klimas im regionalen Maßstab, die Abschätzung der Folgen des Klimawandels und mögliche Anpassungsmaßnahmen.

Im länderübergreifenden Projekt KLIWA „Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft“ werden seit 1998 Fragen zum Klimawandel und seinen Folgen für den Wasserhaushalt untersucht.

Mit "Klimawandel und modellhafte Anpassung in Baden-Württemberg" (KLIMOPASS) wurde zuletzt 2011 ein Klimaforschungsprogramm des Landes ins Leben gerufen. Im Rahmen von mehreren Förderkampagnen wurden 81 Forschungs- und Anwendungsprojekte im Themenfeld Folgen des Klimawandels und mögliche Anpassungsmaßnahmen bearbeitet.

Nach einer Evaluation im Jahr 2016 wurde KLIMOPASS zu einer Förderrichtlinie weiterentwickelt. Diese ist im Frühjahr 2018 in Kraft getreten und soll die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen auf kommunaler Ebene in die Breite bringen.