Projektübersicht KLIMOPASS

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Bekämpfung der Hohen und der Stauden-Ambrosie mittels unterschiedlicher Methoden sowie Durchführung örtlich orientierter Öffentlichkeitsarbeit

Bekämpfung der Hohen und der Stauden-Ambrosie mittels unterschiedlicher Methoden sowie Durchführung örtlich orientierter Öffentlichkeitsarbeit

Projektnummer Datum Organisation Kontakt Bericht
keine Nummer Januar 2017 Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz Ulrike Rohde PDF

Beschreibung

Als klimabegünstigte Art mit hohem Allergiepotential ist die Hohe Ambrosie, auch als Beifuß-Ambrosie bezeichnet, zu nennen. Vorkommen der Hohen Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) sind seit 1955 aus Karlsruhe, seit 1877 aus Baden-Württemberg belegt. Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Art konnte insbesondere in den wärmebegünstigten Zonen Süd- und Südosteuropas Fuß fassen. Von dort ist seit mehr als zehn Jahren eine stetige Ausbreitung nach Norden bekannt. Die deutliche Zunahme der Art in den warmen Regionen Baden-Württembergs wie der Rheinebene und der Umgebung von Stuttgart wird in erheblichem Maße auf die mit dem Klimawandel verbundene Temperaturerhöhung und den fehlenden Frost im Winter zurückgeführt. In Karlsruhe sind darüber hinaus Vorkommen der Stauden-Ambrosie (Ambrosia coronopifolia) bekannt. Im Rahmen des Forschungsprogramms KLIMOPASS startete im August 2015 ein Förderprojekt, das unterschiedliche Bekämpfungsmethoden, u.a. den maschinellen Einsatz des WAVE-Systems (Verbrühen der Pflanzen mit kochendem Wasser), testete sowie eine örtlich orientierte Öffentlichkeitsarbeit beinhaltete. Das Ziel bestand darin, eine auf die städtische Situation angepasste, effiziente Bekämpfungsstrategie zu entwickeln, die Bevölkerung in den Prozess einzubinden und somit im Sinne der Nachhaltigkeit der zunehmenden Beein-trächtigung durch Ambrosia zu begegnen.