Gesamtbewertung Vulnerabilität

Fazit: Besonders vulnerabel im Hinblick auf die Schutzgüter Mensch, Wirtschaft und Bauliche Umwelt sind die städtischen bzw. stark verdichteten Landkreise sowie die tiefer liegenden Landkreise.

 


Bei der Analyse der Vulnerabilität wurden vorrangig die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg betrachtet. Für jedes Schutzgut ("Mensch", "Wirtschaft", "Bauliche Umwelt", "Siedlungsgrün") errechneten die Gutachter einen Mittelwert, der wiederum zu einer Gesamtvulnerabilität des jeweiligen Kreises zusammengeführt wurde.

Die ländlich strukturierten Kreise weisen eine eher geringe Gesamtvulnerabilität auf, während die verdichteten Räume in tieferen Lagen und vor allem die Stadtkreise hoch anfällig sind. Eine hohe potenzielle Gesamtvulnerabilität haben die Kreise: Mannheim, Rhein-Neckar, Heidelberg, Heilbronn (Landkreis und Stadtkreis), Karlsruhe (Landkreis und Stadtkreis), Pforzheim, Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis, Böblingen, Esslingen und der Ortenaukreis.

Somit sind es vor allem die Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart, in denen sich Kreise mit einer hohen potenziellen Vulnerabilität befinden. Der Regierungsbezirk Freiburg hat zwar mit dem Ortenaukreis den flächenmäßig größten Kreis in der höchsten potenziellen Vulnerabilitätsstufe, ist aber ansonsten deutlich geringer belastet als die Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart.