MaP aktuelle Auslegungen

Hier können Sie ersehen, ob sich gerade ein Managementplan (MaP) (alte Bezeichnung: Pflege- und Entwicklungspläne, PEPL) in den Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart oder Tübingen in einer öffentlichen Auslegung befindet. Die MaP werden vier Wochen an zentralen Orten und hier auf der LUBW-Internetseite öffentlich ausgelegt. 

Bereits fertig gestellte und mit den Beteiligten abgestimmte MaP (bzw. PEPL) stehen ebenfalls für Sie als Information zur Verfügung: MaP Endfassung.

Managementpläne (MaP) (alte Bezeichnung: Pflege- und Entwicklungspläne, PEPL) sind die Grundlage zur Sicherung der Natura 2000-Gebiete. Im Rahmen dieser Fachpläne werden die Vorkommen von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie (Anhang I und II) bzw. Vogelschutzrichtlinie (Anhang I und Zugvögel nach Art. 4 Abs. 2) erfasst und bewertet. Darauf aufbauend wird die Ziel- und Maßnahmenplanung erarbeitet.
 
Das Management der Natura 2000-Gebiete ist in Baden-Württemberg in drei zeitlich aufeinanderfolgende Phasen gegliedert, die:
  • Vorbereitungsphase,
  • Planerstellungsphase, aus deren Ergebnissen der MaP hervorgeht sowie die unmittelbar anschließende
  • Umsetzungsphase.

Weitere Informationen zum Verfahrensablauf finden Sie im „Handbuch zur Erstellung von Managementplänen für die Natura 2000-Gebiete in Baden-Württemberg"

Die MaP für die Natura 2000-Gebiete werden unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet. Die Einbindung der Öffentlichkeit hilft den planenden Behörden - den Regierungspräsidien - das örtlich vorhandene Wissen zu nutzen oder frühzeitig Probleme bei der späteren Umsetzung des Planes zu erkennen. Für jeden MaP wird während der Planungsphase ein Beirat eingerichtet, der die unterschiedlichen Nutzer- und Interessengruppen vertritt. Der Beirat unterstützt die Erstellung eines jeden Pflege- und Entwicklungsplans und berät bei der konkreten Planung der Maßnahmen. Bis 2020 sollen für alle Natura 2000-Gebiete in Baden-Württemberg MaP erstellt werden.


Weiterführende Informationen erhalten Sie in den Veröffentlichungen der LUBW:
 

„Handbuch zur Erstellung von Managementplänen für die Natura 2000-Gebiete in Baden-Württemberg"

"Beeinträchtigungen von FFH-Gebieten" - Natura 2000 - Beeinträchtigungen, Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen von Lebensraumtypen und Lebensstätten von Arten zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Baden-Württemberg

„Handlungsempfehlungen für Vogelschutzgebiete"

Zu jedem MaP gibt es einen einleitenden Informationstext. Dieser gibt Auskunft über:

  • den Zeitraum der Auslegung,
  • die öffentlichen Einrichtungen, in denen der MaP während dieses Zeitraums einsehbar ist,
  • die Anschrift(en), an die eine Stellungnahme gerichtet werden kann, und
  • die Informationsveranstaltung zur Auslegung, die für Interessierte angeboten wird, 
  • ggf. weitere Angebote zur Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Bewirtschaftergespräche) sowie
  • Kontaktdaten zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Regierungspräsidien.

Zusammengelegte FFH-Gebiete

Einige der ursprünglich an die EU gemeldeten FFH-Gebiete Baden-Württembergs wurden unter einer neuen FFH-Gebietsnummer und neuem FFH-Gebietsnamen zusammengefasst. In der Spalte FFH-Gebietsnummer sind deshalb neben der neuen Nummer jeweils auch noch die alten Gebiets-Nummern hinterlegt. Insgesamt wurden 85 FFH-Gebiete zu 37 neuen FFH-Gebieten zusammengefasst. Die Tabelle "Zusammengelegte FFH-Gebiete" enthält eine Auflistung welche Altgebiete zu welchen Neugebieten zusammengefasst wurden. Diese Gebiete besitzen die Endziffern -311. 

Die einzelnen Teile des MaP sind im pdf-Format gespeichert. Aufgrund der großen Datenmengen enthalten einige Karten statt eines digitalen Luftbildes nur eine Topografische Karte als Hintergrund. Die in Papierform ausgelegten Karten sind dagegen vollständig mit digitalen Luftbildern hinterlegt.

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Regierungsbezirk Stuttgart

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