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Luftmessstation der LUBW in Reutlingen beschädigt

Messeinrichtungen werden zeitnah ausgetauscht

Beschädigte Lufteinlässe an der LUBW-Luftmessstation
Beschädigte Lufteinlässe an der LUBW-Luftmessstation "Reutlingen Lederstraße", Quelle: LUBW
Löwe 10.12.2020

Karlsruhe/Reutlingen. In der gestrigen Nacht wurde eine Messstation der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg zur Überwachung der Luftqualität in Reutlingen in der Lederstraße beschädigt. Probeeinlässe und äußere Messgeräte wurden mit schwarzem Lack besprüht. Die entsprechenden Vorrichtungen werden von der LUBW zeitnah ausgetauscht.

„Wir bitten Anwohnerinnen und Anwohner sowie Passanten, die in der vergangenen Nacht etwas beobachtet haben, dies einem Polizeirevier in Reutlingen zu melden“, so Eva Bell, Präsidentin der LUBW.

Den Zeitpunkt des Vandalismus kann die LUBW aufgrund ihrer Feinstaubmessungen auf halb zwei Uhr nachts plus minus einer Viertelstunde eingrenzen. Zu diesem Zeitpunkt sind die gemessenen Werte für Feinstaub PM10 gestiegen, mit hoher Wahrscheinlichkeit verursacht durch den entsprechenden Einsatz des Sprühlackes. Der Sachschaden liegt nach einer ersten Schätzung zwischen 6.000 bis 9.000 Euro.

Durch die kurze Unterbrechung ergibt sich keine Beeinträchtigung für die Ermittlung der Jahresmittelwerte für die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid und Feinstaub. Die vorgeschriebene Datenqualität für die europaweit vorgeschriebene Überwachung der Luftqualität ist gesichert.

Weiterführende Informationen:

LUBW-Webseite: Überwachung von Luftschadstoffen: Wie misst die LUBW? (FAQs)

Rückfragen
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de