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LUBW erwartet am heutigen Dienstag und in den kommenden Tagen Ozonüberschreitungen

Ozonempfindliche Personen sollten sportliche Aktivitäten und körperliche Anstrengung auf die frühen Morgenstunden verlegen

Löwe 19.07.2022

Karlsruhe/Baden-Württemberg. Für den heutigen Dienstagnachmittag werden in zahlreichen Landesteilen von Baden-Württemberg erhöhte Ozonwerte erwartet. Die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg geht davon aus, dass an einigen Standorten der Informationsschwellenwert für Ozon überschritten wird. Dies ist der Fall, wenn die gemessene Konzentration über 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (µg/m³) liegt. Die für Mittwoch angekündigten Gewitter werden kurzzeitig Entspannung bringen, bevor dann zum Wochenende mit höheren Temperaturen auch die Ozonkonzentrationen wieder steigen.

Bereits am gestrigen Montagabend wurde der Informationsschwellenwert an vier Messstationen in Baden-Württemberg überschritten: Baden-Baden 189 µg/m³, Freiburg 197 µg/m³ und Mannheim-Nord 196 µg/m³, Schwarzwald-Süd 187 µg/m³.

Alle aktuellen Wert können auf der folgenden Webseite der LUBW abgerufen werden: Immissionsdaten aus Baden-Württemberg / Ozon

Körperliche Anstrengungen am Spätnachmittag und Abend vermeiden

„Aufgrund der anhaltenden heißen Temperaturen und wenig Bewölkung rechnen wir damit, dass vor allem dort, wo sich keine Gewitter entwickeln, Überschreitungen des Schwellenwerts von 180 Mikrogramm auftreten können“, so Werner Altkofer, stellvertretender Präsident der LUBW und rät: „Ozonempfindliche Personen und Kinder sollten körperliche Anstrengungen und sportliche Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgenstunden verlegen.“ Am Spätnachmittag und Abend sind die Ozonkonzentrationen besonders hoch.

Ab einem gemessenen Wert über 240 µg/m³ wird der Ozon-Alarm ausgerufen. Dann gilt diese Empfehlung für alle Bevölkerungsgruppen. Solche hohen Spitzenkonzentrationen wurden letztmals im Jahr 2015 von der LUBW registriert.

Die Empfindlichkeit gegenüber Ozon ist individuell unterschiedlich. In erhöhter Konzentration verursacht das reaktive Gas zahlreiche Probleme für Menschen, Tiere und Pflanzen. Bei Pflanzen beeinträchtigt eine erhöhte Ozonkonzentration das Wachstum.

Weiterführende Informationen zur langjährigen Entwicklung des Luftschadstoffes Ozon stehen auf der Webseite „Luftqualität in Baden-Württemberg 2021 und Entwicklung“ zur Verfügung“.

Rückfragen
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Bildnachweis: wellphoto/Shutterstock, LUBW