Messergebnisse und Karten

Messergebnisse und Karten

  • In Radonvorsorgegebieten sind erhöhte Radonkonzentrationen in Gebäuden wahrscheinlicher. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Umwelt. Auf dieser Seite und unter folgender E-Mail-Adresse nimmt das Umweltministerium Anregungen, Kommentare und Fragen zu Radonvorsorgegebieten entgegen: radon@um.bwl.de.

  • Radonkarten zeigen durchschnittliche Radonkonzentrationen in einem Gebiet

  • Die Karten dienen als Orientierung - welches Gebäude betroffen ist, lässt sich nicht sagen

  • Wer sicher gehen will, misst nach

 

Radon ist im Untergrund nicht gleichmäßig verteilt. Es gibt Gebiete, in denen aufgrund von Geologie und Bodenbeschaffenheit mehr Radon entsteht. Dazu gehören Gegenden, in denen Granit- und Schiefergesteine vorkommen, wie etwa Mittelgebirgsregionen. In Baden-Württemberg sind beispielsweise Teile des Schwarzwalds und der Schwäbischen Alb von höheren Radonmengen im Untergrund betroffen.

Radonvorsorgegebiete

Ein Hinweis auf die Wahrscheinlichkeit für erhöhte Radonkonzentrationen in Gebäuden liefern Radonvorsorgegebiete. In Radonvorsorgegebieten wird in einer erhöhten Anzahl von Gebäuden eine Überschreitung des gesetzlich festgelegten Referenzwertes erwartet. Das Ministerium für Umwelt hat die Radonvorsorgegebiete unter Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen. Mehr Informationen über die Radonvorsorgegebiete finden Sie auf der Seite des Umweltministeriums. Auf dieser Seite und unter folgender E-Mail-Adresse nimmt das Umweltministerium Anregungen, Kommentare und Fragen zu den Radonvorsorgegebieten entgegen: radon@um.bwl.de.

Radon in der Bodenluft

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums wurde im Jahr 2001 eine deutschlandweite Kartierung der Radonkonzentration der Bodenluft durchgeführt, bei der an 2.346 Messorten die Bodenluft in einem Meter Tiefe gemessen wurde. 352 der Messorte lagen in Baden-Württemberg. Die daraus erstellte Radon-Karte dient als Orientierungshilfe dafür, welche Radonkonzentrationen regional im Boden vorkommen kann und zeigt nicht die Radonvorsorgegebiete. Eine Karte der vorgeschlagenen Radonvorsorgegebiete finden sie auf der Seite des Umweltministeriums und wird hier in nächster Zeit ebenfalls aufgeführt.

Die Radonwerte in der Bodenluft Baden-Württembergs erstrecken sich über einen weiten Bereich.

  • Im Norden des Landes liegen sie meist in einem geringen Bereich unter 20.000 Becquerel Radon pro Kubikmeter Bodenluft.
  • In der Mitte und im Süden des Landes treten Konzentrationen zwischen 20.000 und 40.000 und häufig auch zwischen 40.000 und 100.000 Becquerel Radon pro Kubikmeter Bodenluft auf.
  • In bestimmten Bereichen, etwa im Südschwarzwald oder der Schwäbischen Alb, kommen auch Werte über 100.000 bis 300.000 und ganz vereinzelt auch zwischen 300.000 und 500.000 Becquerel Radon pro Kubikmeter Bodenluft vor.

Radonwerte in der Bodenluft von unter 20.000 Becquerel Radon pro Kubikmeter Bodenluft sind vergleichsweise sehr gering. Dennoch können auch schon einige 1.000 Becquerel Radon pro Kubikmeter Bodenluft ausreichen, dass sich das Gas in undichten Gebäuden und wenig durchlüfteten Räumen ansammelt. Anhand der Karte lässt sich daher nicht voraussagen, wie hoch die Radonkonzentration in einzelnen Gebäuden ist.

Messergebnisse in Baden-Württemberg