Good Practice - Bauwerke

Darstellung von einem Kran und einem Kreis mit drei Pfeilen in zwei Medallien mit Schärpe

Zusammenstellung von Good-Practice Bauwerken

Auf dieser Seite finden Sie Projekte die Aspekte des Zirkulären Bauens beispielhaft umgesetzt haben. Die Aspekte reichen von der Entscheidung zur Bauwerkserhaltung, Berücksichtigung der Demontierbarkeit von Bauprodukten und Bauteilen, dem Einsatz von Rezyklaten bis hin zur Wiederverwendung von Bauprodukten.

Sie sind auch eingeladen zu Bauprojekten, die ihrer Meinung nach in unserer Aufstellung fehlen, Angaben an uns, über diesen Link, zu übermitteln.

Projektauswahl

null Michelbach 1A

1. Allgemeine Daten

Bauwerk:Wohngebäude
Standort:Michelbach 1A, 77787 Nordrach
Bauherrschaft:Isabelle Müller und Michael Welle
Baubeginn:08/2022
Fertigstellung:12/2023

2. Beschreibung der Baumaßnahme

Regionale Materialien

  • Bauholz aus örtlichen Wäldern (Transportweg < 15 km)
  • Lehm teilweise aus der Baugrube – regionaler Naturbaustoff
  • Stroh- und Holzweichfaserdämmung – 100 % biologisch
  • Verzicht auf Kleber, Lacke und Leime im Bauholz
  • Naturbelassene oder geölte Holzoberflächen im Innenraum

Energie & Betrieb

  • Stückholzheizung mit Solarthermie-Unterstützung
  • Indach-Photovoltaikanlage mit integrierten Fenstern
  • Anschlussmöglichkeit an das örtliche Wärmenetz
  • Wandheizung
  • Regenwassernutzung für WC-Spülung
  • Minimale versiegelte Flächen – bessere Wasserrückführung

Gesundes Wohnen

  • Wohngesundheit durch rein natürliche Materialien
  • 50 t Lehm verbessern Raumklima & Feuchtigkeitsregulierung
  • Keine Schadstoffe

Langlebigkeit & Wartungsfreiheit

  • Vorvergraute Lärchenfassade – wartungsfrei & robust
  • Hohe Energieeffizienz reduziert Betriebskosten dauerhaft

Rückbaubarkeit & Wiederverwendung

  • Schraubverbindungen statt Verklebungen → einfache Demontage
  • Reversibler Lehmputz → punktuell öffen- und verschließbar
  • Stroh- und Holzweichfaserdämmung wiederverwendbar oder kompostierbar
  • Sortenreine Materialien – Rückführbarkeit in den Naturkreislauf oder Vielfache Wiederverwendung

Ressourcenschonung

  • Minimaler Materialtransport (Holz, Lehm, Sägewerk, Zimmerei im Umkreis < 15 km)
  • Holz vom eigenen Grundstück zu Böden verarbeitet
  • Lehm teilweise aus der Baugrube – wenig externe Transporte
  • Eigenleistung senkt Ressourcenverbrauch und Baukosten

Lokale Wertschöpfung

  • Zusammenarbeit mit regionalen Waldbauern, Sägewerken, Zimmerei und Handwerkern
  • Fertigung vor Ort – kurze Wege, geringe Emissionen

Massivkeller als Werkstatt für Bauteilproduktion

3. Impressionen

Das moderne, mehrstöckiges Wohnhaus mit markanter Holzfassade steht an einem bewaldeten Hang. Das Gebäude hat eine asymmetrische Form: Eine Seite schließt mit einem steilen Pultdach ab, während die andere Fassade wie ein klassisches Giebelhaus wirkt. Die dunkle Holzverkleidung wird von zahlreichen quadratischen Fenstern unterschiedlicher Größe unterbrochen. Das Haus ist in eine idyllische Hügellandschaft eingebettet. Im Hintergrund erstreckt sich ein weites, grünes Tal mit Wiesen und vereinzelten Bäumen unter einem hellen, leicht dunstigen Himmel. Unmittelbar rechts hinter dem Gebäude steigt ein steiler, dicht bewaldeter Hang auf. Der Kontrast zwischen der geradlinigen, modernen Architektur und der sanften Natur prägt die Szenerie.
Abbildung 1: Fassade Nord
Das moderne, helles Wohnhaus mit markanter, asymmetrischer Dachform steht an einem grünen Hang. Die Fassade wirkt wie aus hellem Holz oder Beton gefertigt und ist mit zahlreichen quadratischen Fenstern durchsetzt. Das Gebäude schmiegt sich an einen steilen, dicht bewaldeten Hügel im Hintergrund. Im Vordergrund erstreckt sich eine weite, grüne Wiese, die von vereinzelten Bäumen und Sträuchern aufgelockert wird. Das Haus wirkt durch seine erhöhte Lage und die minimalistische Architektur wie ein moderner Aussichtspunkt inmitten der Natur. Die Lichtstimmung ist klar und freundlich, unter einem leicht bewölkten Himmel.
Abbildung 2: Fassade Ost
Die Luftaufnahme zeigt das moderne Gebäude mit einem außergewöhnlichen, asymmetrischen Dach in der Draufsicht. Die Dachfläche ist fast vollständig mit dunkelgrauen Photovoltaik-Modulen bedeckt, die in einem regelmäßigen Gitter angeordnet sind. Nur wenige kleine Dachfenster unterbrechen die Solarfläche. Das Haus hat eine unregelmäßige, fünfseitige Grundform und steht auf einem Grundstück mit hellbrauner Erde und grünen Grasflächen. Eine schmale Asphaltstraße verläuft diagonal am rechten Bildrand. In der Umgebung sieht man die Dächer benachbarter Häuser und dichte, grüne Bäume. Die Perspektive von oben betont die geometrische Form des Hauses und die effiziente Nutzung der Dachfläche für Solarenergie.
Abbildung 3: Dach
Das helle, minimalistisches Badezimmer ist überwiegend mit hellem Holz gestaltet. Im Zentrum steht eine freistehende, weiße Badewanne unter einem großen Holzfenster. Der Blick nach draußen zeigt eine hügelige Landschaft. Rechts im Vordergrund befindet sich ein Waschtisch aus hellem Holz mit einem schlichten weißen Waschbecken und einer modernen Armatur. Darüber hängt ein großer Spiegelschrank. Die Decke besteht aus hellen Holzpaneelen, während der Boden in einem kontrastierenden, dunklen Grau gehalten ist. Die Wände sind schlicht weiß verputzt. Die Atmosphäre wirkt durch das natürliche Licht und die warmen Materialien sehr einladend und ruhig.
Abbildung 4: Bad
Ein heller, moderner Flur im Obergeschoss ist durch helles Holz und viel Licht geprägt. Die schräge Decke und der Boden bestehen aus hellem Massivholz. Ein langes Dachfenster flutet den Raum mit Tageslicht. Links begrenzt ein filigranes Geländer aus sich kreuzenden, schwarzen Metallstäben die Empore. Rechts führt eine Treppe nach unten, ebenfalls gesichert durch dieses dunkle Gitter. Im Vordergrund rechts steht eine große Zimmerpflanze mit dunklen, glänzenden Blättern in einem weißen Topf. An der weißen Wand gegenüber sind schlichte, schwarze Strahler angebracht. Im Hintergrund führt eine Holztür in einen weiteren Raum. Die Atmosphäre wirkt offen, warm und minimalistisch.
Abbildung 5: Dachgeschoss
Ein lichtdurchfluteter, offen gestalteter Wohn- und Essbereich unter einer hohen Dachschräge aus hellem Holz. Links dominiert eine minimalistische Einbauküche mit hellen Holzfronten und einer großen Kochinsel. Ein filigranes, schwarzes Metallgeländer begrenzt eine Empore darüber. Rechts steht ein rustikaler Esstisch aus Holz mit einer Bank und klassischen Stühlen, sowie am vorderen Tischende ein Kinderstuhl aus hellem Holz. Ein großes Dachfenster und ein breites Frontfenster geben den Blick auf eine hügelige Landschaft frei. Eine schwarze Hängeleuchte setzt einen modernen Akzent über dem Tisch. Der durchgehende Holzboden und die weißen Wände verstärken die warme, natürliche Atmosphäre des Raumes.
Abbildung 6: Essen / Kochen

4. Baukosten

ArtKostenAnmerkungen
Erstellungkostenk.A. 
Gebäudekostenk.A. 
Kubikmeterpreisk.A. 

 

5. Umsetzung

Architekturbüro:Michael Welle GmbH
Fachplanende:

 

Tragwerkplanung und Energie : Isenmann Ingenieur GmbH

ausführendes Holzbauunternehmen : Holzbau Bendler GmbH

Ansprechperson:

Michael Welle

MW Architektur GmbH BDA

0781 95098980

welle@michael-welle.de

https://michael-welle.de/
Textnachweis: Michael Welle

Weitere Beispiele für Good Practice

Ergänzend finden Sie auf den folgenden Internetseiten weitere Beispiele für Good Practice-Bauwerke: