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Medienübergreifende Umweltbeobachtung

 

MEDIENÜBERGREIFENDE UMWELTBEOBACHTUNG

Mehr als ein Blick in die Umwelt

Die Saure-Regen-Problematik und das Auftreten neuartiger Waldschäden (auch Waldsterben genannt) waren in den 1980er Jahren u.a. Ausgangspunkte für eine neue Sichtweise zu den tiefgreifenden Auswirkungen menschlichen Handelns und Wirtschaftens auf Natur und Umwelt. Es war die Geburtsstunde einer ökosystemaren, medienübergreifenden Beobachtung und Bewertung der Umweltmedien Boden, Wasser und Luft. Dabei handelt es sich um eine Betrachtungsweise, die Natur und Umwelt als Ganzes erkennt und Ergebnisse aus unterschiedlichen Untersuchungsebenen miteinander verknüpft. Bis heute werden beobachtete Veränderungen bei Tieren und Pflanzen in Beziehung zu deren stofflichen Belastungen oder sonstigen Umweltgegebenheiten (z.B. Klimaveränderungen) sowie zu abiotischen und strukturellen Parametern von Ökosystemen gesetzt. Ziel ist es, frühzeitig Signale aus der Natur zu erhalten, die Belastungen und Gefährdungen von Natur und Umwelt anzeigen. In der Medienübergreifenden Umweltbeobachtung werden u.a. Wirkungen von Klimaveränderungen, Anreicherung chemischer Stoffe und Auswirkungen neuer Technologien auf die belebte Umwelt untersucht. Darüber hinaus erfolgt eine Analyse und Bewertung des Stoffhaushalts ausgewählter Umweltschadstoffe.

Bildnachweis Baum: LUBW; Bildnachweis Ampel: © Thommy Weiss  / PIXELIO