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LUBW Karte des Monats: Heiße Tage

In ganz Baden-Württemberg ist die Jahresmitteltemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1881 deutlich angestiegen. Gemittelt über das ganze Land hat sie von 1881 bis 2019 um 1,5 °C zugenommen. Aber auch die Anzahl der Extremtemperaturereignisse hat sich in den Jahren stark verändert.

Die Anzahl der Heißen Tage, also Tage mit einer Höchsttemperatur von über 30°C, ist in Baden-Württemberg deutlich angestiegen. Und auch Sommertage, also Tage über 25°C kommen immer häufiger vor. In den letzten 30 Jahren hat sich die mittlere Anzahl Heißer Tage in allen Regionen etwa verdoppelt. Gab es in Karlsruhe/Rheinstetten im Zeitraum 1961-1990 durchschnittlich jährlich noch 12 Heiße Tage, waren es 1990-2019 schon 23. Einzelne Jahre können deutlich extremer ausfallen. So waren in Karlsruhe im Sommer 2003 53 Heiße Tage zu verzeichnen. Die Karten des Monats zeigen die regionalen Unterschiede und die Entwicklung der Heißen Tage. Besonders deutlich sind die Veränderungen am Oberrheingraben, der Rhein-Neckar-Region und den Höhenlagen wie dem Schwarzwald.

Im Vergleich dazu ist ein Blick auf die Eis- und Frosttage interessant. Die Anzahl der Eistage, bei denen die Temperatur nicht über 0°C steigt, und Frosttage, an denen das Tagesminimum bei 0°C liegt, nehmen dagegen überall in Baden-Württemberg ab. So sind die Eistage von gut 27 auf 20 Tage und die Frosttage von 102 auf 91 zurückgegangen.

Anzahl heißer Tage im Vergleich

Karte zeigt: Die Veränderung der Anzahl Heißer Tage im Vergleich der Zeiträume 1961-1990 und 1990-2019

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Bildnachweis: TypoArt BS/shutterstock.com