Bürgerschaftlicher Klimaschutz

Das Nachhaltigkeitsbüro der LUBW unterstützt Aktivitäten im bürgerschaftlichen Klimaschutz, die einen wichtigen Beitrag für eine Energiewende und gegen den Klimawandel leisten.

Hier sind viele ehrenamtliche Energieinitiativen aktiv, für die das „Landesnetzwerk Ehrenamtlicher Energie-Initiativen LEE“ Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch bietet. Zahlreiche Kommunen setzen gemeinsam mit Akteuren und Bürgern Klimaschutzmaßnahmen um.

Diese Aktivitäten werden vom Land durch Förderungen, Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote, Veranstaltungen und Materialien unterstützt. Eine erste Übersicht enthält ein Infoblatt.

Weitere Informationen finden sich in den folgenden Kapiteln, auch ein CO2-Rechner, mit dem jede/r in 10 Minuten seine ungefähren CO2-Emissionen berechnen kann und Hinweise findet, diese zu reduzieren.

Landesnetzwerk Ehrenamtlicher Energieinitiativen – LEE

Das vom Nachhaltigkeitsbüro der LUBW organisierte Landesnetzwerk Ehrenamtlicher Energieinitiativen(LEE) vernetzt Energiegenossenschaften, örtliche und regionale Vereine und Initiativen für Erneuerbare Energien und Energiearbeitskreise, die meist im Rahmen der Lokalen Agenda 21 entstanden sind.

Hierzu findet halbjährlich auf Landesebene ein Erfahrungsaustausch im Juli und Dezember im SEZ-Solarenergiezentrum Stuttgart statt. Dies wird durch weitere regionale Vernetzungstreffen und Qualifizierungsseminare ergänzt.

Die bisher größte bundesweite Studie zur Arbeit dieser Initiativen wurde 2012 und 2013 durch das Nachhaltigkeitsbüro der LUBW unter dem Titel „Ehrenamtliche Energie-Initiativen in Baden-Württemberg“ durchgeführt. Sie gibt Aufschluss über Organisation, Mitglieder, Schwerpunkte, Hemmnisse, Unterstützungsbedarf und die Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik. Sie steht als ausführliche Studie und in einer Kurzfassung als Info-Blatt als Download zur Verfügung.

Beispiele zu Bürgerenergieanlagen und Energiegenossenschaften finden sich im Leitfaden „Bürger machen Energie“. Eine umfassende Einordnung dieser ehrenamtlichen Energie-Initiativen erfolgte im Artikel „Zivilgesellschaft als Motor der Energiewende“ in der Zeitschrift „Solarzeitalter“.   

In den folgenden Übersichten von Initiativen und Verbänden (Linkliste bzw. E-Mail-Adressen) werden die dem Agenda-Büro der LUBW gemeldeten Links bzw. E-Mails solcher Initiativen aufgelistet. Weitere Gruppen können gerne aufgenommen werden, wenn sie uns ihre Kerndaten (Name, regionale bzw. örtliche Verbreitung, Homepage oder E-Mail) mitteilen oder noch besser den Steckbrief.doc ausgefüllt an uns senden.

*Genossenschaft ist noch nicht beim Registergericht eingetragen.                                                                 Stand: Oktober 2015



Weitere Energiegenossenschaften:
Nahwärme
 
  1. WeilerWärme eG, Pfalzgrafenweier
  2. Nahwärme Oberopfingen eG
  3. Energie aus Bürgerhand Hägelberg eG, Steinen
  4. Bürger Energie St. Peter eG
  5. Bürger-Energie-Niedereschach eG
  6. BioEnergie Bittelbronn eG
  7. Dettenhäuser Wärme eG
  8. BreitnauEnergie eG
  9. Energiegenossenschaft St. Märgen
  10. Bürger-Energie Großeicholzheim, Seckach
  11. Bürger-Energie Fischerbach

Windkraft

Energiegenossenschaft Ingersheim und Umgebung eG, Ingersheim


An- und Verkauf, Absatzförderung
 
  1. B.E.N BiomasseEnergieNetzwerk eG, Ulm
  2. Strombezugs eG saig, Lenzkrich 
  3. Albwerk eG, Geislingen 
  4. Netzkauf EWS eG, Schönau im Schwarzwald
  5. Bürgerenergiegenossenschaft Plüderhausen 
  6. Vita-Bürger-Energie Titisee-Neustadt

Bürgermitwirkung in Kommunen

Das Nachhaltigkeitsbüro der LUBW fördert die Bürgermitwirkung im kommunalen Klimaschutz: Für die Gründung und Fortführung von Klimaschutzarbeitskreisen sowie die Durchführung von Klimawerkstätten zur Beteiligung von Akteuren und Bürgern beim kommunalen Klimaschutz werden Moderationskosten in Höhe von bis zu 1500,- Euro übernommen. Weitere Informationen finden sich unter Förderungen.

Erfolgreiche Beispiele aus Kommunen enthält die Broschüre Bürgermitwirkung im Klimaschutz. Ein Arbeitspapier enthält Erfahrungen aus Kommunen und Landkreisen zur Beteiligungspraxis beim Erstellen und Umsetzen von Klimaschutzkonzepten.

Ein Arbeitspapier schildert kommunale Beispiele zur Ansprache und Motivierung der Bürger durch Klimaschutzkampagnen. Viele örtliche Beispiele zur Öffentlichkeitsarbeit finden sich bei Energiewende- und Nachhaltigkeitstagen.