Förderungen

Über das Nachhaltigkeitsbüro der LUBW werden verschiedene Förderungen zur Unterstützung von örtlicher und regionaler Nachhaltigkeitsaktivitäten abgewickelt:

Unterstützung nachhaltiger Kommunalentwicklung

Im Rahmen der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit sollen kommunale Nachhaltigkeitsprozesse mit Bürgerbeteiligung unterstützt und begleitet werden. Dabei werden landesweite Informationsveranstaltungen und Workshops mit einem örtlichen Beratungsangebot verknüpft, um Nachhaltigkeitsprozesse vor Ort zu verankern. Die örtliche Beratung ist auf die jeweilige Situation und den erreichten Entwicklungsstand zugeschnitten. Neben einer Einstiegsberatung werden Instrumente, Prozesse und Strukturen nachhaltiger Kommunalentwicklung gefördert.
Förderbedingungen
Infoblatt
 

Förderung von Nachhaltigkeitswerkstätten in Kommunen und Landkreisen

Anknüpfend an positive Erfahrungen und Veranstaltungsformen, die die Bürgerschaft mit einbeziehen, fördert die LUBW Kommunen und Landkreise bei der Durchführung von "Nachhaltigkeitswerkstätten" mit einem Zuschuss zu den Moderationskosten in Höhe von bis zu 1.500 Euro. Diese N!-Werkstätten können verschiedene Ziele verfolgen: Es kann um die Frage der Zukunft des Landkreises oder der Kommne gehen, um einen Entwicklungsprozess, ein bestimmtes Nachhaltigkeitsthema, die Erstellung eines Leitbildes oder die Diskussion eines Nachhaltigkeitsberichts oder ähnliches.
Förderbedingungen
Infoblatt
Arbeitspapier mit Beispielen für Nachhaltigkeitswerkstätten in Baden-Württemberg

 

Förderung von Klimawerkstätten

Kommunen wenden schon lange und erfolgreich Werkstattveranstaltungen zur Beteiligung und Aktivierung der Bürger an. Anknüpfend an diese positiven Erfahrungen wird für Kommunen und Landkreise die Durchführung von „Klimawerkstätten für die Energiewende" gefördert. Sie sollen eine Bestandsaufnahme der bisherigen Aktivitäten vornehmen und weitere Schritte erarbeiten. Sie können als Halbtags-, Ganztags- oder Zweitagesveranstaltung stattfinden. Bezuschusst werden Moderationskosten in Höhe von bis zu 1.500 Euro.
Förderbedingungen
Broschüre "Bürgermitwirkung im Klimaschutz".

 

Förderung Gründung und Fortführung von Klimaschutzarbeitskreisen

Viele erfolgreiche Beispiele zeigen, wie von Ehrenamtlichen getragene Klimaschutzarbeitskreise vor Ort gemeinsam mit der Kommune Energiesparen und Erneuerbare Energien fördern. Anknüpfend an diese Erfahrungen werden für Kommunen die Gründung und der Aufbau solcher Klimaschutzarbeitskreise bzw. entsprechender Strukturen gefördert. Bezuschusst werden Moderationskosten in Höhe von bis zu 1.500 Euro für die Auftaktveranstaltung und die ersten Sitzungen. Sollten mehrere kleinere Kommunen einen gemeinsamen Arbeitskreis bilden, wird die Förderung für eine zusätzliche Sitzung um bis zu weitere 500 Euro aufgestockt.
Förderbedingungen
Broschüre "Bürgermitwirkung im Klimaschutz".

Eine weitere Förderrunde zum Förderprogramm "Beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist für 2017 geplant.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat auch für 2017 eine weitere Förderrunde für das Programm "Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung" geplant. Das Förderprogramm hat die Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen zum Ziel, die einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten. Damit sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte befähigt werden. Im Rahmen des Förderprogramms können einzelne Bildungsprojekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden.
 
Die Ausschreibung dazu wird voraussichtlich im Frühsommer 2017 veröffentlicht.
 
Betreut wird das Programm vom Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe.

Nähere Informationen zu den Förderkriterien sind der Bekanntmachung zu entnehmen, weitere Dateien zur Projektabwicklung können heruntergeladen werden:
 

Weitere Rückfragen bitte an das Nachhaltigkeitsbüro der LUBW:
Gerd Oelsner, Tel. 0721/5600-1450, E-Mail: Gerd.Oelsner@lubw.bwl.de  oder
Monika Schempp, Tel. 0721/5600-1505, E-Mail: Monika.Schempp@lubw.bwl.de
 
 
Ergebnisse zu den geförderten Anträgen aus der Förderrunde 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016.
Es konnten von 266 eingereichten Anträgen 68 Projektanträge gefördert werden.
Kurzbeschreibungen der geförderten Projekte finden Sie angefügt.