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Grundwasserneubildung: 50 Jahre Lysimetermessnetz

Die LUBW betreibt seit über 50 Jahren ein Lysimetermessnetz. Damit kann abgeschätzt werden, wie sich das Grundwasser aus Niederschlägen neu bildet. Angesichts des Klimawandels werden diese Erkenntnisse immer wichtiger.

Der versickernde Anteil der Niederschläge (im Fachjargon: die Grundwasserneubildung aus Niederschlägen) ist eine der wichtigsten Komponenten des Grundwasserhaushalts und von entscheidender Bedeutung für die Wiederauffüllung der Grundwasservorräte nach Trockenzeiten. Dieses Sickerwasser kann anhand von sog. Lysimetern gemessen werden.

Funktionsweise eines Lysimeters

Lysimeter sind oben offene Zylinder, die mit Boden gefüllt und senkrecht in den Erdboden eingelassen werden. Das Sickerwasser aus Niederschlägen wird am Boden des Zylinders aufgefangen und zu einer Messvorrichtung gelenkt.

 

 

 

 

 

 

 

 


Links: Messstelle in Büching zeigt mit Gras bewachsenen Lysimeteranlage.
Rechts: Messstelle in Sankt Georgen zeigt Lysimeteranlage mit Bodenaufsatz. (Bildquellen LUBW)

 

Ergebnisdokumentation und Nachschlagewerk

Der neue Fachbericht 50 Jahre Lysimeternetz erläutert die Bedeutung von Lysimetern und den Aufbau des Lysimetermessnetzes in Baden-Württemberg. Daneben werden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem langjährigen Messnetzbetrieb dargestellt und die Auswertungen von Lysimeterdaten erläutert. Im Anhang werden die Messanlagen und deren Messergebnisse ausführlich beschrieben.

 

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Bildnachweis: TypoArt BS/shutterstock.com