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Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft sind eng miteinander verbunden

 

Verstärken wir das Recycling unserer Abfälle, können wir in großem Maße zum Klimaschutz beitragen. Dies betonten LUBW-Präsidentin Eva Bell sowie die für Kreislaufwirtschaft zuständige Abteilungsleiterin im Umweltministerium Sibylle Hepting-Hug auf dem „LUBW-Kolloquium Kreislaufwirtschaft“ am 13. Februar 2020 in Karlsruhe. Denn werden Sekundärrohstoffe wie Kunststoffe, Metalle oder Papier aus unseren Abfällen zurückgewonnen, wird wesentlich weniger Energie verbraucht als bei der Gewinnung aus den Primärrohstoffen Erdöl (für Kunststoffe), Erzen (für Metalle) und Bäumen (für Papier). Recycling schont also nicht nur die Rohstoffressourcen, sondern verringert auch die CO2-Produktion, was dem Klima zugutekommt.

 

Themen des Kolloqiums

Gerade der Umgang mit Plastikmüll war Thema vieler Vorträge beim LUBW-Kolloquium. Die Firma Purus Plastics GmbH aus Arzberg stellte ihre Verfahren vor, wie sie aus Verpackungsabfällen aus dem Gelben Sack Kunststoffe zurückgewinnt und daraus hochwertige Produkte, vor allem für den Bausektor, herstellt. Sowohl durch das neue Verpackungsgesetz als auch durch die novellierte Gewerbeabfallverordnung wurden neue, deutlich erhöhte Recyclingquoten gesetzlich vorgeschrieben, um das Recycling von Abfällen zu steigern. Beim LUBW-Kolloquium wurden die bisherigen und künftigen Schwerpunktaktionen der Gewerbeaufsicht in Baden-Württemberg zur Umsetzung der neuen Gewerbeabfallverordnung besprochen.

Weitere Themen waren: Verwertung von Asbest und anderen gefährlichen Fasern, Brandgefahr durch Lithium-Batterien, Planung künftiger Deponiekapazitäten in Baden-Württemberg, Nutzung von stillgelegten Deponien für Photovoltaik-Anlagen, Verbesserung der Bioabfallqualität in der Biotonne, biologisch abbaubare Sammelbeutel für Bioabfälle, Mikrokunststoffe in Kompost und Böden, Entsorgung verpackter Lebensmittel. Die Vorträge sind auf der LUBW-Webseite "Veranstaltung Kreislaufwirtschaft" veröffentlicht.

Das LUBW-Kolloquium Kreislaufwirtschaft findet seit über 10 Jahren jährlich im Februar statt. Es dient dem fachlichen Austausch zwischen LUBW, Umweltministerium, Regierungspräsidien und den für Kreislaufwirtschaft zuständigen Fachleuten der Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs. In diesem Jahr kamen wieder rund 200 Fachexperten und Fachexpertinnen zusammen.

 

 

Bild zeigt: LUBW-Präsidentin Eva Bell und die für Kreislaufwirtschaft zuständige Abteilungsleiterin im Umweltministerium Sibylle Hepting-Hug beim LUBW-Kolloquium Kreislaufwirtschaft 2020; im Hintergrund das Elektroschrott-Monster der LUBW, das dafür wirbt, nicht schonungslos mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen. Quelle: LUBW.

Rund 200 FachexpertInnen und Fachexperten kamen auch in diesem Jahr wieder zum LUBW-Kolloquium nach Karlsruhe.

 

Bild zeigt: Rund 200 Fachexpertinnen und Fachexperten kamen auch in diesem Jahr wieder zum LUBW-Kolloquium nach Karlsruhe. Quelle: LUBW.

 

Bildnachweis: TypoArt BS/shutterstock.com