Natürliche Felder

Zwischen dem Erdboden und der elektrisch gut leitfähigen Ionosphäre in ca. 70 km Höhe besteht eine Potenzialdifferenz (Spannungsdifferenz) von bis zu 300 Kilovolt. Dadurch entsteht ein statisches elektrisches Feld, das je nach Jahreszeit und Wetter eine Feldstärke von ca. 130 bis 270 Volt pro Meter aufweist. Bei Gewittern können noch weit höhere Feldstärken von bis zu 20 000 Volt pro Meter auftreten, mit Spitzen bei der Blitzauslösung von bis zu 300 000 Volt pro Meter. 

Das statistische Erdmagnetfeld weist je nach geologischem Untergrund und Breitengrad eine magnetische Flussdichte zwischen 30 und 60 Mikrotesla auf. In Baden-Württemberg liegt dieser Wert durchschnittlich bei ca. 48 Mikrotesla. 

Natürliche elektromagnetische Felder existieren in der Natur fast ausschließlich in Form von Wärmestrahlung, Licht und ionisierender Strahlung, also im Bereich sehr hoher Frequenzen im elektromagnetischen Spektrum. Die bedeutendste natürliche Quelle ist die Sonne.