Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz

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Aktuelle Themen




Neues Faltblatt informiert über Stauwasserboden als Boden des Jahres 2015

Ausschnitt aus Bodenprofil Stauwasserboden. Bildautor: LGRBBW_LogoDie LUBW und das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg stellen mit einem neuen Faltblatt den Stauwasserboden als Boden des Jahres 2015 vor. Die Vereinten Nationen haben 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt. Damit soll die große Bedeutung der Böden, aber auch ihre Gefährdung und Schutzbedürftigkeit stärker in den Vordergrund gestellt werden. Böden stärker in das öffentliche Bewusstsein bringen will auch der "Internationale Tag des Bodens" am 5. Dezember 2015, bei dem der Boden des Jahres ausführlich vorgestellt wird.




Luftschadstoff-Emissionskataster Baden-Württemberg 2012 veröffentlicht

Emissionskataster 2012BW_Logo
Das in zweijährigem Abstand erscheinende Luftschadstoff-Emissionskataster Baden-Württemberg liegt nun für das Berichtsjahr 2012 vor. Die LUBW stellt damit die wichtigsten Luftschadstoffquellen im Land wie in den vorangegangenen Berichtsjahren kompakt und übersichtlich dar. Auf Basis des Jahres 2012 werden die Emissionen der Quellengruppen Kleine und Mittlere Feuerungsanlagen, Verkehr, Industrie und Gewerbe, Biogene Systeme und Sonstige Technische Einrichtungen mit einbezogen. Mit diesen Daten werden beispielsweise gezielt Maßnahmen zur Minderung von Luftschadstoff-Belastungen erarbeitet (z. B. Maßnahmenplanung nach § 47 BImSchG) oder über Ausbreitungsrechnungen Immissionsmodellierungen durchgeführt, um die Schadstoffbilanzierung für unterschiedliche Maßnahmenszenarien durchführen zu können. Daneben sind die Erkenntnisse aus Emissionskatastern auch ein Instrument für die Aufstellung von lokalen Agenden von Kommunen und können auch Fragestellungen im Zusammenhang mit langfristig angelegten landesweiten Minderungsmaßnahmen beantworten. Auch die Freisetzung von sogenannten Treibhausgasen insgesamt und insbesondere die Kohlendioxid-Emissionen unter Einbeziehung der Ergebnisse aus dem Emissionsrechtehandel werden in einem eigenen Kapitel zusammenfassend dargestellt.




 Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg

AltlastenBW_LogoAltlasten sind das ungewollte Erbe des technischen und industriellen Fortschritts des letzten Jahrhunderts. Sie wurden durch einen unachtsamen Umgang mit Chemikalien und Abfällen verursacht. Als erstes Bundesland startete Baden-Württemberg 1988 mit einer systematischen Aufarbeitung der Altlasten. Die von der LUBW erstellte Altlastenstatistik 2014 gibt einen Überblick  über die bisherige Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg und beschreibt die systematische Vorgehensweise. Seit Beginn der Altlastenbearbeitung in Baden-Württemberg vor rund 30 Jahren wurden 18.133 Verdachtsflächen untersucht und hinsichtlich ihrer Umweltgefährdung beurteilt. Bei 3.830 Flächen wurde ein Sanierungsbedarf festgestellt, bei 3.232 von ihnen ist die Sanierung heute bereits abgeschlossen.



Apfelblütenprojekt 2015 im Murgtal gestartet 

Apfelblüte. Bildautorin: S. DezenterBW_LogoWie in den vorangegangenen Jahren beteiligt sich die LUBW auch 2015 an der SWR-Aktion „Apfelblütenland 2015". Im Murgtal verfolgt die LUBW den Verlauf der Apfelblüte über verschiedene Höhenstufen hinweg und hält die Ergebnisse in einem Apfelblütentagebuch fest. Das Untersuchungsgebiet reicht von der Oberrheinebene bis in die Höhenlagen des Nordschwarzwaldes. Der höchstgelegene Beobachtungs-Apfelbaum wächst in einer Höhe von 1043 Metern am Schliffkopf. Das Murgtal dient somit als Indikator für die Geschwindigkeit des Frühlingsbeginns in verschiedenen Höhenlagen. Je nach Witterung erreichte die Apfelblüte die Höhenlagen des Nordschwarzwaldes unterschiedlich schnell. Am 15. April 2015 wurde die erste Apfelblüte im Murgtal dokumentiert. Der Beginn der Apfelblüte ist in der Phänologie ein Zeichen für den Eintritt des Vollfrühlings. Aus längeren Zeitreihen lassen sich Rückschlüsse auf Veränderungen des Klimas ziehen. So hat sich der Beginn des Vollfrühlings im Zeitraum 1991-2014 in Baden-Württemberg um rund 10 Tage vorverlagert.





Saharastaub in Baden-Württemberg

BerichtBW_LogoIm ersten Halbjahr 2014 wurden während zwei Episoden große Mengen Saharastaub nach Baden-Württemberg transportiert. Von der ersten, drei Tage andauernden Episode Anfang April 2014 war ganz Baden-Württemberg betroffen, während die am 22. Mai aufgetretene zweite Episode nur einen Tag andauerte und nur den östlichsten Landesteil betraf. Durch den Staubeintrag sind die Feinstaubkonzentrationen an den betreffenden Tagen teilweise um über 20 µg/m³ angestiegen. Der Immissionsgrenzwert liegt bei 50 µg/m³ (Tagesmittelwert). Beide Saharastaubepisoden wurden von der LUBW in dem Bericht Saharastaubepisoden im ersten Halbjahr 2014 ausgewertet und dokumentiert. Weil Saharastaub gesundheitlich deutlich weniger bedenklich ist als herkömmlicher Feinstaub und der Eintrag von Saharastaub ein natürlicher Vorgang ist, der vom Menschen nicht beeinflusst werden kann, darf der Saharastaubbeitrag für die EU-Berichtserstattung von den gemessenen Feinstaubkonzentrationen abgezogen werden. Hierdurch verringert sich die Anzahl von Feinstaubgrenzwertüberschreitungen in Baden-Württemberg.



10 Jahre EMAS in der LUBW

EMAS-LogoBW_LogoIn der LUBW wird in Übereinstimmung mit den fachlichen Aufgaben auch der Umweltschutz im eigenen Haus groß geschrieben. Seit über 15 Jahren setzt sich die LUBW mit dem Thema „Betrieblicher Umweltschutz" auseinander. Seit nunmehr 10 Jahren hat die LUBW eine gültige EMAS-Registrierung. Alle Standorte sind zudem nach der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Um die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern, gilt es, Potenziale zu erkennen und Maßnahmen zu Ressourcen- und Energieeinsparungen umzusetzen. Dies gelingt nur mit einem funktionierenden Umweltmanagementsystem. Die Umwelterklärungen und weitere ausführliche Informationen zu EMAS in der LUBW finden Sie unter diesem Link





Leitfaden Gewässerschau veröffentlicht 

Broschüre GewässerschauBW_LogoMit dem neuen Wassergesetz sind die Träger der Unterhaltungslast gesetzlich verpflichtet, regelmäßig sogenannte Gewässerschauen durchzuführen und die Gewässer einschließlich ihrer Ufer und das Gewässerumfeld zu besichtigen. Die Gewässerschau dient dazu, die Einhaltung der wasserrechtlichen Anforderungen insbesondere zum Hochwasserschutz und der ökologischen Funktionen der Gewässer zu prüfen. Der nun erschienene Leitfaden gibt praxisnahe Hinweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Gewässerschau. Die Publikation "Gewässerschau - mehr als eine Pflichtaufgabe" steht im LUBW-Bestellshop zum Download zur Verfügung.





„Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen"

Zwischenbericht InfraschallBW_LogoDie LUBW hat den Zwischenbericht zu ihrem Messprojekt „Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen" veröffentlicht. Ziel des Projektes ist es, eine breite Datengrundlage zu Infraschall und tieffrequenten Geräuschen aus unterschiedlichen Quellen zu erhalten, um diese miteinander vergleichen zu können. Damit soll die Diskussion über diese Schallwellen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen versachlicht werden. Der Bericht steht auf der Internetseite der LUBW zum Download bereit.







 „Luftreinhaltepläne für Baden-Württemberg - Grundlagenband 2013" veröffentlicht

Broschüre Luftreinhaltepläne 2013BW_Logo
Im Bericht „Luftreinhaltepläne für Baden-Württemberg - Grundlagenband 2013" werden die Überschreitungspunkte in Baden-Württemberg für Stickstoffdioxid und Feinstaub PM10 in den einzelnen Gemeinden und Städten näher untersucht und beschrieben. Der Bericht bildet die Datengrundlage für die Luftreinhaltepläne nach § 47 BImSchG in Baden-Württemberg.
Für jeden Punkt wird eine detaillierte Ursachenanalyse über die Herkunft der Luftbelastung aufgeführt und auf die Betroffenheit eingegangen. Außerdem enthält der Bericht die zeitliche Entwicklung der Luftbelastung an sämtlichen Spotmessstellen und Verkehrsmessstationen seit Beginn der Messungen.





Neuauflage der Broschüre „Psst! Informationen zum Thema Lärm"  

Broschüre Psst!Baden-WürttembergDie Broschüre „Psst! Informationen zum Thema Lärm" der LUBW wurde aktualisiert. Die handliche 36-seitige Druckschrift möchte Interesse für die vielfältigen Aspekte dieser Einwirkung wecken und gibt in allgemein verständlicher Form einen aktuellen Überblick. Dargestellt sind die für Baden-Württemberg wesentlichen Lärmquellen vom Straßenverkehr über den Flug- und Schienenverkehr bis hin zum Freizeitlärm oder zur Wohnnachbarschaft. Ebenfalls betrachtet werden die Instrumente der Umgebungslärmkartierung und der Lärmaktionsplanung, Fragen des Schallschutzes und der Raumakustik sowie mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Lärm. Der Bereich des produzierenden Gewerbes wird sowohl hinsichtlich des Arbeitsplatzes als auch der Umgebung thematisiert. Aktuelle Informationen über Zuständigkeiten und Ansprechpartner sowie über Grenz- und Orientierungswerte für Lärm runden das Heft ab. Unter folgender Internetadresse kann die Broschüre im PDF-Format heruntergeladen oder auch kostenfrei in gedruckter Form bestellt werden: www.lubw.de/servlet/is/11087.





Landesweite Übersicht über Vorkommen von Rot- und Schwarzmilan

Karte RotmilanBaden-Württemberg
Nach Abschluss der landesweiten Milankartierung der LUBW im Jahr 2014 liegen nun für die beiden windkraftempfindlichen Vogelarten Rot- und Schwarzmilan umfangreiche Daten zu Brutvorkommen aus den letzten 4 Jahren vor. Die Ergebnisse der Kartierung wurden in Form von Karten mit Erläuterungstexten aufbereitet und sind zusammen mit den entsprechenden Geodaten unter diesem Link abrufbar.
Das in Qualität und Umfang hochwertige Datenmaterial wird insbesondere zur Unterstützung der Planungsträger und Genehmigungsbehörden bei der Auswahl und naturschutzrechtlichen Beurteilung von Standorten für Windenergieanlagen zur Verfügung gestellt.





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