Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz

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Aktuelle Themen




Apfelblütenprojekt 2015 im Murgtal gestartet 

Apfelblüte. Bildautorin: S. DezenterBW_LogoWie in den vorangegangenen Jahren beteiligt sich die LUBW auch 2015 an der SWR-Aktion „Apfelblütenland 2015". Im Murgtal verfolgt die LUBW den Verlauf der Apfelblüte über verschiedene Höhenstufen hinweg und hält die Ergebnisse in einem Apfelblütentagebuch fest. Das Untersuchungsgebiet reicht von der Oberrheinebene bis in die Höhenlagen des Nordschwarzwaldes. Der höchstgelegene Beobachtungs-Apfelbaum wächst in einer Höhe von 1043 Metern am Schliffkopf. Das Murgtal dient somit als Indikator für die Geschwindigkeit des Frühlingsbeginns in verschiedenen Höhenlagen. Je nach Witterung erreichte die Apfelblüte die Höhenlagen des Nordschwarzwaldes unterschiedlich schnell. Am 15. April 2015 wurde die erste Apfelblüte im Murgtal dokumentiert. Der Beginn der Apfelblüte ist in der Phänologie ein Zeichen für den Eintritt des Vollfrühlings. Aus längeren Zeitreihen lassen sich Rückschlüsse auf Veränderungen des Klimas ziehen. So hat sich der Frühlingsbeginn im Zeitraum 1991-2014 in Baden-Württemberg um rund 13 Tage vorverlagert.





Saharastaub in Baden-Württemberg

BerichtBW_LogoIm ersten Halbjahr 2014 wurden während zwei Episoden große Mengen Saharastaub nach Baden-Württemberg transportiert. Von der ersten, drei Tage andauernden Episode Anfang April 2014 war ganz Baden-Württemberg betroffen, während die am 22. Mai aufgetretene zweite Episode nur einen Tag andauerte und nur den östlichsten Landesteil betraf. Durch den Staubeintrag sind die Feinstaubkonzentrationen an den betreffenden Tagen teilweise um über 20 µg/m³ angestiegen. Der Immissionsgrenzwert liegt bei 50 µg/m³ (Tagesmittelwert). Beide Saharastaubepisoden wurden von der LUBW in dem Bericht Saharastaubepisoden im ersten Halbjahr 2014 ausgewertet und dokumentiert. Weil Saharastaub gesundheitlich deutlich weniger bedenklich ist als herkömmlicher Feinstaub und der Eintrag von Saharastaub ein natürlicher Vorgang ist, der vom Menschen nicht beeinflusst werden kann, darf der Saharastaubbeitrag für die EU-Berichtserstattung von den gemessenen Feinstaubkonzentrationen abgezogen werden. Hierdurch verringert sich die Anzahl von Feinstaubgrenzwertüberschreitungen in Baden-Württemberg.



10 Jahre EMAS in der LUBW

EMAS-LogoBW_LogoIn der LUBW wird in Übereinstimmung mit den fachlichen Aufgaben auch der Umweltschutz im eigenen Haus groß geschrieben. Seit über 15 Jahren setzt sich die LUBW mit dem Thema „Betrieblicher Umweltschutz" auseinander. Seit nunmehr 10 Jahren hat die LUBW eine gültige EMAS-Registrierung. Alle Standorte sind zudem nach der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Um die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern, gilt es, Potenziale zu erkennen und Maßnahmen zu Ressourcen- und Energieeinsparungen umzusetzen. Dies gelingt nur mit einem funktionierenden Umweltmanagementsystem. Die Umwelterklärungen und weitere ausführliche Informationen zu EMAS in der LUBW finden Sie unter diesem Link





Leitfaden Gewässerschau veröffentlicht 

Broschüre GewässerschauBW_LogoMit dem neuen Wassergesetz sind die Träger der Unterhaltungslast gesetzlich verpflichtet, regelmäßig sogenannte Gewässerschauen durchzuführen und die Gewässer einschließlich ihrer Ufer und das Gewässerumfeld zu besichtigen. Die Gewässerschau dient dazu, die Einhaltung der wasserrechtlichen Anforderungen insbesondere zum Hochwasserschutz und der ökologischen Funktionen der Gewässer zu prüfen. Der nun erschienene Leitfaden gibt praxisnahe Hinweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Gewässerschau. Die Publikation "Gewässerschau - mehr als eine Pflichtaufgabe" steht im LUBW-Bestellshop zum Download zur Verfügung.





„Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen"

Zwischenbericht InfraschallBW_LogoDie LUBW hat den Zwischenbericht zu ihrem Messprojekt „Tieffrequente Geräusche und Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen" veröffentlicht. Ziel des Projektes ist es, eine breite Datengrundlage zu Infraschall und tieffrequenten Geräuschen aus unterschiedlichen Quellen zu erhalten, um diese miteinander vergleichen zu können. Damit soll die Diskussion über diese Schallwellen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen versachlicht werden. Der Bericht steht auf der Internetseite der LUBW zum Download bereit.







 „Luftreinhaltepläne für Baden-Württemberg - Grundlagenband 2013" veröffentlicht

Broschüre Luftreinhaltepläne 2013BW_Logo
Im Bericht „Luftreinhaltepläne für Baden-Württemberg - Grundlagenband 2013" werden die Überschreitungspunkte in Baden-Württemberg für Stickstoffdioxid und Feinstaub PM10 in den einzelnen Gemeinden und Städten näher untersucht und beschrieben. Der Bericht bildet die Datengrundlage für die Luftreinhaltepläne nach § 47 BImSchG in Baden-Württemberg.
Für jeden Punkt wird eine detaillierte Ursachenanalyse über die Herkunft der Luftbelastung aufgeführt und auf die Betroffenheit eingegangen. Außerdem enthält der Bericht die zeitliche Entwicklung der Luftbelastung an sämtlichen Spotmessstellen und Verkehrsmessstationen seit Beginn der Messungen.





40 Jahre aktiv für Natur und Umwelt!

40 Jahre LUBWBW_Logo
Am 1. Januar 1975 wurden verschiedene Institutionen, die sich mit Umwelt- und Naturschutz beschäftigten, zur damaligen Landesanstalt für Umweltschutz (LfU) – der heutigen LUBW – zusammengefasst. 2015 feiert die LUBW ihr 40-jähriges Bestehen. Seit vier Dekaden setzen wir uns für eine intakte Natur und Umwelt in Baden-Württemberg ein. Begleiten Sie uns im Jubiläumsjahr und informieren Sie sich unter www.40-jahre-lubw.de.






Neuauflage der Broschüre „Psst! Informationen zum Thema Lärm"  

Broschüre Psst!Baden-WürttembergDie Broschüre „Psst! Informationen zum Thema Lärm" der LUBW wurde aktualisiert. Die handliche 36-seitige Druckschrift möchte Interesse für die vielfältigen Aspekte dieser Einwirkung wecken und gibt in allgemein verständlicher Form einen aktuellen Überblick. Dargestellt sind die für Baden-Württemberg wesentlichen Lärmquellen vom Straßenverkehr über den Flug- und Schienenverkehr bis hin zum Freizeitlärm oder zur Wohnnachbarschaft. Ebenfalls betrachtet werden die Instrumente der Umgebungslärmkartierung und der Lärmaktionsplanung, Fragen des Schallschutzes und der Raumakustik sowie mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Lärm. Der Bereich des produzierenden Gewerbes wird sowohl hinsichtlich des Arbeitsplatzes als auch der Umgebung thematisiert. Aktuelle Informationen über Zuständigkeiten und Ansprechpartner sowie über Grenz- und Orientierungswerte für Lärm runden das Heft ab. Unter folgender Internetadresse kann die Broschüre im PDF-Format heruntergeladen oder auch kostenfrei in gedruckter Form bestellt werden: www.lubw.de/servlet/is/11087.





Leitfaden zum integralen Altlastenmanagement veröffentlicht

Leitfaden Integrales AltlastenmanagementBaden-Württemberg
In urbanen Räumen stößt die Einzelfallbearbeitung von Altlasten und altlastverdächtigen Flächen vielfach an ihre Grenzen. Eine Zuordnung von Belastungen im Grundwasser zu Schadstoffherden ist aufgrund der räumlichen und zeitlichen Gemengelagen oft nicht möglich. Hier kommt das integrale Altlastenmanagement zum Tragen, das eine grundstücksübergreifende Untersuchung und Sanierung zum Ziel hat. Die neue Handlungshilfe „Integrales Altlastenmanagement" bietet den Verwaltungsbehörden und Kommunen hierbei Hilfestellung. Zudem enthält das Werk Informationen und Hinweise für Ingenieurbüros und Betroffene zur praktischen Umsetzung. Es werden Chancen und Möglichkeiten für ein optimiertes Vorgehen vorgestellt, damit die vorhandenen knappen Mittel möglichst effizient eingesetzt werden können.




Landesweite Übersicht über Vorkommen von Rot- und Schwarzmilan

Karte RotmilanBaden-Württemberg
Nach Abschluss der landesweiten Milankartierung der LUBW im Jahr 2014 liegen nun für die beiden windkraftempfindlichen Vogelarten Rot- und Schwarzmilan umfangreiche Daten zu Brutvorkommen aus den letzten 4 Jahren vor. Die Ergebnisse der Kartierung wurden in Form von Karten mit Erläuterungstexten aufbereitet und sind zusammen mit den entsprechenden Geodaten unter diesem Link abrufbar.
Das in Qualität und Umfang hochwertige Datenmaterial wird insbesondere zur Unterstützung der Planungsträger und Genehmigungsbehörden bei der Auswahl und naturschutzrechtlichen Beurteilung von Standorten für Windenergieanlagen zur Verfügung gestellt.





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