Batterien

Wiederaufladbare Akkus und Batterien sind ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags. Sie ermöglichen uns den mobilen Gebrauch von Smartphones und Laptop, aber auch den kabellosen Einsatz von so manchem Werkzeug. Auch Akkus und Batterien gehen kaputt und werden zu Abfall. Die Inhaltsstoffe stellen wichtige Wertstoffe dar, die zu einem Großteil als Sekundärrohstoffe wieder der Produktion zugeführt werden können. Jede gesammelte Batterie, jeder Akku wird einem geeigneten Recyclingverfahren zugeführt. Diese unterschiedlichen Verfahren des Batterierecyclings werden in der Broschüre der Stiftung "Gemeinsames Rücknahmesystem GRS" ausführlich beschrieben. Das gesamte Batterierecycling ist in dem am 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Batteriegesetz geregelt.

Bitte werfen Sie alle ausgedienten Batterien und Akkus sachgerecht in die bereitgestellten Sammelboxen (Handel) oder bei den kommunalen Sammelstellen.

 

Als Vollzugsunterstützung bietet das Informationsportal Abfall IP@ den Abfallsteckbrief 1606 Batterien und Akkumulatoren an.

 

 

Verwertung von Batterien

Batterien werden in die zwei Gruppen Primär- und Sekundärbatterien (Akkumulatoren) unterteilt. Im Unterschied zu den Primärbatterien lassen sich die Akkumulatoren über Ladegräte aufladen. Batterien enthalten umweltgefährdende Schadstoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Nickel und/oder gesundheitsschädliche Verbindungen mit Mangan und Lithium.

Es wird zwischen Fahrzeug-, Industrie- und Gerätebatterien unterschieden. Knopfzellen gehören beispielsweise zu den Gerätebatterien. Nach Gebrauch können Batterien an Verkaufs- oder Sammelstellen zurückgegeben werden. Die anschießende Sortierung der Batterien nach Materialien erfolgt über UV-Sensoren, Röntgen- oder elektromagnetische Verfahren.