Bioabfälle

Zu den Bioabfällen gehören alle Abfälle tierischer oder pflanzlicher Herkunft oder aus Pilzmaterialien zur Verwertung, die durch Mikroorganismen, bodenbürtige Lebewesen oder Enzyme abgebaut werden können (§ 2 Abs. 1 BioAbfV).

Im Allgemeinen werden Bioabfälle unterschieden nach:  

Biogut: biologisch abbaubare Abfälle aus privaten Haushaltungen, die über eine Biotonne oder Biobeutel erfasst werden. Dazu gehören Küchen- und Nahrungsabfälle (z. B. Gemüse- und Obstreste, Küchenpapier) sowie nicht holzige Gartenabfälle (z. B. Fallobst und Rasenschnitt).

Grüngut: alle sonstigen, insbesondere holzigen Gartenabfälle aus privaten Haushaltungen                                  
(z. B. Laub, Baum- und Heckenschnitt), Park- und Landschaftspflegeabfälle aus dem kommunalen Bereich sowie Abfälle aus der sonstigen Landschafts- und Straßenpflege.

 

Außerdem fällt gewerbliches Bio- und Grüngut an (z. B. Kantinenabfälle, Abfälle aus dem Garten- und Landschaftsbau sowie organische Abfälle, die bei der Pflege gewerblich genutzter Flächen anfallen).

Eine effiziente Verwertung des Bio- und Grünguts sieht sowohl eine Nutzung des stofflichen als auch des energetischen Potenzials vor (Kaskadennutzung).