Infraschall


Windenergie und Infraschall

Neben dem Hörschall erzeugen Windenergieanlagen durch die Umströmung der rotierenden Flügel auch tieffrequente Geräusche bzw. Infraschall, also extrem tiefe Töne. Für diese Geräuschanteile ist das Gehör sehr unempfindlich. Dennoch werden im Rahmen des Windenergieausbaus immer wieder Befürchtungen geäußert, dass dieser Infraschall Menschen beeinträchtigen oder ihre Gesundheit gefährden könne. Der von Windenergieanlagen erzeugte Infraschall liegt in deren Umgebung deutlich unterhalb der Wahrnehmungsgrenzen des Menschen. Nach heutigem Stand der Wissenschaft sind schädliche Wirkungen durch Infraschall bei Windenergieanlagen nicht zu erwarten. Verglichen mit Verkehrsmitteln wie Autos oder Flugzeugen ist der von Windenergieanlagen erzeugte Infraschall gering.

Windenergie und Infraschall – Tieffrequente Geräusche durch Windenergieanlagen

Quelle: LUBW

Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windenergieanlagen und anderen Quellen

Beim LUBW-Messprojekt „Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ (2013-2015) wurden die tieffrequenten Geräusche inklusive Infraschall in der Umgebung von modernen Windkraftanlagen und anderen Quellen wie Straßenverkehr, Geräte im Haushalt und Windgeräusche in freier Natur gemessen. Der vorliegende Bericht vom Februar 2016 ersetzt den vorangegangenen Zwischenbericht vom Dezember 2014. Er enthält eine Vielzahl zusätzlicher Messergebnisse und bietet neben allgemeinen Informationen zum Thema Infraschall umfangreiche Erläuterungen zu Fachbegriffen. Der Bericht richtet sich sowohl an Fachleute als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windenergieanlagen und anderen Quellen

Quelle: LUBW