Nachhaltigkeit
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Kommunale Steckbriefe
Im Folgenden werden nach einzelnen Kommunen Nachhaltigkeitsaktivitäten erfasst und möglichst verlinkt, die dort als „Bausteine" vor allem die Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Kommunalentwicklung schaffen. Unterschieden werden zwei große Bereiche: Für eine nachhaltige Kommunalentwicklung werden als Bausteine Leitbilder und Entwicklungskonzepte, Nachhaltigkeitsberichte und der Einsatz von Indikatoren, kommunale Klimaschutzkonzepte, herausragende Nachhaltigkeitsaktivitäten als „Leuchtturmprojekte" und die Bürgerbeteiligung erfasst. Für die Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Verwaltung werden als Bausteine eine nachhaltige Beschaffung, ein Umwelt- und Energiemanagement sowie die Verankerung von Nachhaltigkeit als umfassende Querschnittsaufgabe erfasst. Inhaltliche Themenschwerpunkte und Aktivitäten werden hier mit Ausnahme von Leuchtturmprojekten und Klimaschutzkonzepten nicht erfasst. Für Themenfelder gibt es bereits Homepages mit kommunalen Aktivitäten auf die dort verlinkt wird.
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Kommunaler Steckbrief Freiburg im Breisgau
Freiburg im Breisgau ist die südlichste Großstadt Deutschlands. Die Universitätsstadt an der Dreisam ist Sitz des Regierungspräsidiums Freiburg sowie des Regionalverbands Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Sie wird von diesem Landkreis fast völlig umschlossen, dem sie selbst nicht angehört; als kreisfreie Stadt bildet Freiburg einen Stadtkreis. Freiburg nimmt damit auf der Liste der größten Städte in Baden-Württemberg nach Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe die vierte Stelle ein. Von 1945 bis zur Gründung des Landes Baden-Württemberg am 25. April 1952 war Freiburg im Breisgau die Landeshauptstadt des Landes Baden. Die ein Quadratkilometer große Altstadt mit ihren Wahrzeichen – besonders dem Münster und den Bächle – ist Ziel von jährlich über drei Millionen Besuchern. Mit der 1457 gegründeten Albert-Ludwigs-Universität zählt Freiburg zu den klassischen deutschen Universitätsstädten. Freiburg gilt als Ökohauptstadt Deutschlands und Baden-Württembergs und ist über die Landesgrenzen bekannt für ihre Umweltpolitik, sie ist Green-City und Bundeshauptstadt im Klimaschutz.
Freiburgs Einsatz für eine nachhaltige Verwaltung
Folgende Maßnahmen werden von der Kommune umgesetzt, um die Verwaltung nachhaltiger zu gestalten:
Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung
Das Nachhaltigkeitsmanagement übernimmt eine Querschnittsaufgabe in der Verwaltung, da es eine zentrale Rolle bei der Koordination und Steuerung von städtischen Nachhaltigkeitsprozessen spielt. So fungiert es als Ansprechpartnerin für sowohl Bürger als auch politische Akteure, Wissenschaft und Wirtschaft und übernimmt Aufgaben wie die langfristige Planung der Integration von Nachhaltigkeit, die Überprüfung der Fortschritte bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele, die Kommunikation über nachhaltige Themen sowie Netzwerkarbeit und Förderung von Kooperationen.
Kommunale Nachhaltigkeitsstrategie
Grundlage der Freiburger Nachhaltigkeitsstrategie bilden die Freiburger Nachhaltigkeitsziele, die einen systematischen Prozess für die dauerhafte Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei zentralen Entscheidungen ermöglichen. Nachhaltigkeit ist ein Querschnittsthema, das alle Lebensbereiche und damit auch alle Aufgaben der Kommune berührt. Dieses wird in den Nachhaltigkeitszielen berücksichtigt, die alle Bereiche abdecken. Gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird dieser Prozess hin zu mehr Nachhaltigkeit durch das Nachhaltigkeitsmanagement gesteuert. Mehr zur Freiburger Nachhaltigkeitsstrategie finden Sie auf der zugehörigen Internetseite.
Nachhaltigkeitsberichterstattung
Um die Bemühungen der Kommune sowie den derzeitigen Stand der Nachhaltigkeitsziele der Kommune zu dokumentieren, verfasst diese sogenannte Nachhaltigkeitsberichte. Den ersten Bericht veröffentlichte Freiburg im Jahr 2014. Dieser wurde regelmäßig aktualisiert. Die neueste Version "6. Freiburger Nachhaltigkeitsbericht" wurde Ende 2024 fertig gestellt und im Januar 2025 veröffentlicht. Dieser umfasst die Ziele und einen breiten Maßnahmenkatalog, um die Nachhaltigkeit in der Kommune zu fördern. Den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht sowie weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in Freiburg finden Sie auf der zugehörigen Internetseite.

Leitbilder und Ziele nachhaltiger Kommunalentwicklung
Als übergeordnetes Leitbild dienen die Freiburger Nachhaltigkeitsziele. Diese wurden zuletzt 2024 aktualisiert und vom Gemeinderat als gesamtstädtische Entscheidungsgrundlage jeglichen politischen Handelns beschlossen. Die Nachhaltigkeitsziele sind in 12 Handlungsfelder unterteilt und auf den Zielhorizont 2030 ausgerichtet. Sie bilden ein übergeordnetes Zielsystem, das Orientierung für zahlreiche Entscheidungen bietet und das Silodenken überwindet, um die Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung zu stärken. Zudem dienen die Nachhaltigkeitsziele als Monitoringinstrument für die städtische Nachhaltigkeitsberichterstattung und sind als Zielsystem dem städtischen Haushalt zu Grunde gelegt. Mehr Informationen rund um das Freiburger Leitbild finden Sie auf der zugehörigen Internetseite.
Nachhaltige Entwicklungskonzepte
Klimaschutzkonzept
Freiburg hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2030 will die Stadt die klimaschädlichen Emissionen um mindestens 50 Prozent senken und als langfristiges Ziel Klimaneutralität für das Jahr 2038. Bereits 1996 erfolgte eine erste Selbstverpflichtung zum Klimaschutz. Dafür wurden in den folgenden Jahren diverse Maßnahmen durchgesetzt, welche 2007 im ersten Klimaschutzkonzept zusammengefasst und festgeschrieben wurden. Dieses Konzept wurde mehrfach überarbeitet, bis hin zum aktuellen, fortgeschriebenen Klimaschutzkonzept von 2018. Hier werden alle Maßnahmen für den Klimaschutz sowie der derzeitige Stand, die Potentiale und Hindernisse transparent dargestellt. Die Beiträge zum Klimaschutz sind dabei in 6 konkrete Handlungsfelder aufgeteilt:
- Nachhaltige Gebäude – Wohnen 2050
- Mobilität – emissionsfrei unterwegs
- Erneuerbare Energien – klimafreundlich versorgt
- Nachhaltige Wärme – vernetzt denken
- Gewerbe & Industrie – Synergien nutzen
- Klimafreundliche Lebensstile – mitmachen und das Klima schützen
2021 beschloss der Gemeinderat dann eine Klimaschutzoffensive und die Fortentwicklung der bisherigen Finanzierung hin zu einem Zukunftsfonds Klimaschutz. Aus diesem stehen von 2023 bis 2028 aus dem städtischen Haushalt jährlich 12 Millionen Euro für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung. Das Klimaschutzkonzept wird derzeit überarbeitet. Die aktuelle Version sowie weitere Informationen rund um den Klimaschutz in und durch Freiburg finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Klimafolgenanpassungskonzept
Die Klimaanpassungsstrategie wurde 2025 unter Federführung des Umweltschutzamts und Mitarbeit zahlreicher Ämter und städtischer Gesellschaften erstellt und umfasst eine Bestandaufnahme sowie Betroffenheitsanalyse verschiedener Handlungsfelder, eine Definition der Leitbilder und des Zielsystems und einen Aktionsplan zur Klimaanpassung. Auch eine Bürger*innenbeteiligung war Teil des Prozesses. Alle Informationen zur Klimafolgenanpassung in Freiburg finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Klimamobilitätskonzept
Der Klimamobilitätsplan Freiburg wurde als Teil eines Pilotprojekts in Baden-Württemberg entwickelt, um die CO2-Emissionen im Verkehrssektor bis 2030 um mindestens 40 Prozent im Vergleich zu 2010 zu reduzieren und somit die Stadt auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2035 zu unterstützen. Am 11.07.2023 wurde der Plan mit großer Mehrheit vom Gemeinderat beschlossen und umfasst 65 Einzelmaßnahmen, die alle relevanten Mobilitätsbereiche abdecken, einschließlich Infrastruktur und Verkehrsangebot. Der Plan wurde in den Jahren 2022 und 2023 unter Einbeziehung der Stadtgesellschaft und verschiedener Akteure erarbeitet und fordert nun eine konsequente Umsetzung, um zukunftsfähige Mobilität zu gewährleisten. Alle Informationen zum Klimamobilitätskonzept finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest
2019 hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit ein Klima- und Artenschutzmanifest verabschiedet und die Finanzausstattung für Klimaschutzprojekte erheblich verbessert. In dem Manifest stellt der Gemeinderat fest, dass die bisherigen Anstrengungen nicht ausreichen, den Klimawandel zu stoppen. Deshalb soll der Klima- und Artenschutz künftig „allerhöchste Priorität“ erhalten. Alle Entscheidungen des Gemeinderats sollen künftig hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima und die biologische Vielfalt überprüft werden. Alle Informationen zum Klima- und Artenschutzmanifest finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Masterplan Wärme Freiburg 2030
Auch Freiburgs Wärmeversorgung soll klimaneutral werden. Deswegen wurde 2021 der Masterplan Wärme 2030 im Gemeinderat beschlossen. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit GEF Ingenieur AG, ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung gGmbH sowie der badenova-Gruppe erstellt und umfasst eine Bestandaufnahme, Potenzialanalyse und einen Maßnahmenplan um dieses Ziel zu erreichen. Den Masterplan finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Aktionsplan Inklusion
Eine nachhaltige Gesellschaft fußt auf dem gelebten Gedanken der Inklusion. Der Gemeinderat der Stadt Freiburg hat mit den Freiburger Nachhaltigkeitszielen eine politische Leitlinie verabschiedet, die diesen Leitgedanken verfolgt. Das Ziel eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Stadt zu werden, fordert die Teilhabe aller Menschen. Inklusion heißt für Freiburg, „dass alle Mitglieder der Gesellschaft von Anfang an und in allen Bereichen gleichberechtigt zusammenleben und selbstverständlich in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert werden. Voraussetzung dafür ist eine Gesellschaft, die allen Menschen zur Teilhabe offen steht, also inklusiv ist.“ (Gemeinderatsbeschluss vom 12.11.2013). Insgesamt umfasst der Aktionsplan 92 einzelnen Maßnahmen, auch in leichter Sprache. Welche dieser Maßnahmen Jahr für Jahr umgesetzt werden, entscheidet der Gemeinderat. Der neueste Aktionsplan Inklusion 2023 beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema „Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung“. Den Aktionsplan finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Leitbild Integration und Migration
Das Leitbild Integration und Migration für die Stadtgesellschaft Freiburg entstand in einem einjährigen Beteiligungsprozess, an dem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen teilnahmen. Durch offene Diskussionen und vier große Beteiligungsveranstaltungen zwischen November 2018 und Oktober 2019 wurden Werte und Vorstellungen für ein integratives Zusammenleben erarbeitet und anschließend von einem Gremium aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammengefasst. Ziel ist es, ein breites Fundament für Integrationsbemühungen verschiedenster Formen in der gesamten Stadtgesellschaft zu legen und durch das Leitbild gemeinsame Werte und Prinzipien zu schaffen, die das Zusammenleben in Freiburg prägen sollen. Informationen rund um das Leitbild finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Nachhaltigkeitshaushalt
Die Stadt Freiburg war bundesweit die erste Kommune, die 2014 das Instrument der „doppischen Nachhaltigkeitssteuerung“ als Instrument der Nachhaltigkeitssteuerung eingeführt hat. Diese Verknüpfung der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung ermöglicht die Messbarkeit von Nachhaltigkeit.
Nachhaltige Beschaffung
Freiburg geht in Sachen Beschaffung und Konsum mit gutem Beispiel voran. Zu diesem Zweck wurden eigens Beschlüsse, Dienstanweisungen und Maßnahmen für eine nachhaltige Beschaffung nach ökologischen und sozialen Kriterien erstellt. In der DRUCKSACHE G-21/145 findet sich ein Katalog in welchen Bereichen überall auf nachhaltige Beschaffung geachtet wird sowie was für Maßnahmen und Beschlüsse getroffen wurden. Beispielsweise sind Druckerzeugnisse (z. B. Broschüren) seit April 2011 grundsätzlich aus Recyclingpapier herzustellen. Desweiteren ist Freiburg seit 2013 eine Fairtrade-Kommune und hat in den letzten Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus der Zivilgesellschaft verschiedene Projekte zur Förderung des Fairen Handels realisiert und unterstützt. Die Drucksache finden Sie hier als PDF, weitere Informationen rund um die nachhaltige Beschaffung auf folgender Internetseite.
Globale Verantwortung
Freiburg ist sich seiner globalen Verantwortung bewusst und berücksichtigt diese in der Verwaltung und dem täglichen Handeln. Im Oktober 2018 wurde auf International Sister City Conference ein Grundstein für einen globalen Austausch und Zusammenarbeit zur Anwendung von SDG-Indikatoren auf kommunaler Ebene mit den Partnerstädten Besançon, Guildford und Suwon gelegt. Desweiteren bestehen derzeit folgende Projekte:
- Klimakooperation zwischen Freiburg, San Jerónimo und der Provinz La Convención in Cusco, Peru (seit 2019) - Informationen hierzu finden Sie hier
- Hilfsprojekte für Freiburgs ukrainische Partnerstadt Lviv - Informationen hierzu finden Sie hier
Interkommunale Zusammenarbeit
Im Oktober 2018 wurde auf International Sister City Conference ein Grundstein für einen globalen Austausch und Zusammenarbeit zur Anwendung von SDG-Indikatoren auf kommunaler Ebene mit den Partnerstädten Besançon, Guildford und Suwon gelegt. Informationen hierzu finden Sie auf der entsprechenden Internetseite. Außerdem beteiligt sich die Stadt als Modellkommune in mehreren Vorhaben in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und dem deutschen Institut für urbanistik (difu). Informationen hierzu finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Einbindung der Bürgerschaft in Freiburg
Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, ist nicht nur die kommunale Verwaltung gefragt. Ohne die Unterstützung der Bevölkerung ist eine Umsetzung dieser Ziele nur schwer möglich. Daher sind Bemühungen zur Einbindung und Partizipation der Bevölkerung von großer Bedeutung. Auch hier bringt sich Freiburg in verschiedenster Weise ein.
Partizipationsmöglichkeiten der Zivilbevölkerung
Die Internetseite Mitmachen.freiburg.de ist die Plattform für digitale Beteiligung in Freiburg. Hier finden die Bürger*innen Möglichkeiten Ihre Ideen miteinzubringen und die Stadt mitzugestalten. Neu auf der Webseite ist auch der Mängelmelder mit dem man z.B. Müll, Straßenschäden, defekte Ampeln, Spielgeräte oder Parkbänke melden kann. Mittels Ortsangabe, Kategorie des Mangels und einer kurzen Beschreibung entsteht somit eine schnelle Kommunikation zwischen Bürger*innen und der Stadtverwaltung. Der Beteiligungshaushalt in Freiburg ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an der Gestaltung des städtischen Haushalts mitzuarbeiten. Bürgerinnen können Vorschläge einbringen wie öffentliche Mittel verwendet werden sollen und der Prozess fördert die Transparenz der Haushaltsplanung. Somit entsteht mit dem Beteiligungshaushalt eine Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Stadtverwaltung und Gemeinderat. Um Bürgerschaft, Institutionen und Unternehmen in Umsetzungsprozesse bezüglich Nachhaltigkeit einzubinden, ist es wichtig diese Stakeholder zu motivieren, zu überzeugen, zu befähigen und den Schritt vom Wissen zum Handeln möglichst einfach zu gestalten. Dabei bietet das Nachhaltigkeitsportal einen Überblick über die Handlungsfelder der gesamtstädtischen Freiburger Nachhaltigkeitsziele. Die Informationen sind sehr konzentriert dargestellt und speziell für die Bürgerschaft aufbereitet. Darüber hinaus zeigen sie Möglichkeiten auf sich selbst zu engagieren und in den Prozess mit einzubringen. Informationen zur Beteiligung der Bevölkerung in Freiburg finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Lokale Agenda
Die damaligen lokalen Agendagruppen (Naturschutz, Bildung, Abfall und Umwelt, Gesunde Ernährung, Jugendbegleitung, Energie und Umwelt, Eine Welt und BNE) sind im Laufe der Zeit in neue Kooperationsformate übergegangen, wie z.B. den Nachhaltigkeitsrat. Somit gibt es die Agendagruppen zwar nicht mehr in dieser Form, die Inhalte werden aber weiterhin bearbeitet. Informationen zum Nachhaltigkeitsrat finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Leuchtturm-Projekte für die nachhaltige Kommunalentwicklung
Im Folgenden sind besondere Projekte und andere Beiträge zur Nachhaltigkeit der Kommune aufgeführt:
Der Graue-Energie-Rechner
Der Graue-Energie-Rechner, entwickelt von der Projektgruppe Dietenbach in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro EGS-plan aus Stuttgart, unterstützt die Stadt Freiburg bei der Vergabe von Grundstücken im Stadtteil Dietenbach, indem er die graue Energie und CO2-Emissionen der geplanten Bauvorhaben bewertet. Graue Energie berechnet hierbei die Emissionen, die während der Herstellung, des Transports und der Entsorgung von Baustoffen entstehen. Durch den Einsatz des Tools werden die Bauenden bereits in der Konzeptionsphase frühzeitig für die Einsparung von Treibhausgasen sensibilisiert und unterstützt damit das gesamtstädtische Ziel der Klimaneutralität. Informationen zum Projekt finden Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Grünoasen Freiburg
Mit der Kampagne „Freiburger Grünoasen“ werden in den nächsten Jahren zentrale Plätze und öffentliche Räume in Freiburg umgestaltet, verschönert und modernisiert. Der Startschuss fiel bereits im November 2024 im Rieselfeld am Maria-von-Rudloff-Platz. 2025 wird dann vor allem die Freiburger Innenstadt in den Blick genommen. Informationen zum Projekt Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Bibliothek der Dinge
Die „Bibliothek der Dinge“ entstand in Kooperation mit der Initiative Allerleih in Freiburg und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. 75 Dinge aus den Bereichen Technik, Freizeit und Musik können ab 18 Jahren ausgeliehen werden. Das bietet die Möglichkeit Neues auszuprobieren, ohne sich gleich festlegen zu müssen. So leistet unsere Bibliothek der Dinge auch einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und sozialer Teilhabe. Informationen zum Projekt Sie auf der entsprechenden Internetseite.
Kontakt:
Stadt Freiburg, Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg
Tel.: 07612010
E-Mail: buergerberatung@freiburg.de
Stand: Dez.2025